ANNA KARENINA

Schauspiel von Armin Petras nach dem gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi

 

KAMMERSPIELE

PREMIERE 07.03.2015

SCHAUSPIEL

 

Regie Susanne Schmelcher

Bühne Helfried Lauckner

Kostüme Markus Spatzier

Musik Viola Kramer

 

Anna Karenina ist eine ganz besondere Frau, wunderschön und stolz. Von allen bewundert, von vielen beneidet. Doch ihr überaus bedeutender und moralisch integrer Ehemann ist leider auch überaus langweilig. Ganz anders Graf Wronski, der schneidige Offizier, dem sie zufällig in Moskau begegnet. Er verliebt sich sofort hoffnungslos in Anna und verfolgt sie so lange und leidenschaftlich, bis auch sie ihren Gefühlen freien Lauf lässt. Im Glauben, die große Liebe gefunden zu haben, setzt sie ihr gutsituiertes Leben, ihre Ehe, ihren Sohn, aber auch ihren guten Ruf aufs Spiel. Als sie von Wronski schwanger wird, verliert sie alles. Nur seine Liebe allein bleibt ihr. Doch die hält der Belastung nicht stand.

Armin Petras ist Regisseur, Dramatiker und Intendant des Schauspiel Stuttgart. Ihm ist das Kunststück gelungen, aus Tolstois 1200-seitigen Roman eine dichte Bühnenfassung herauszudestillieren. Er stellt der tragischen Liebe von Anna und Wronski zwei weitere Paarentwurfe gegenüber und konzentriert sich so auf das Hauptthema des Romans: den Hunger nach der absoluten Liebe. Übrig bleibt am Ende allerdings traurige Vergeblichkeit und das untrügliche Gefühl der Unmöglichkeit von Glück. Denn Anna Kareninas Leidenschaft ist so groß, dass ihr niemand gewachsen ist, nicht einmal sie selbst. Kurz: Die dritte Produktion in unserer Reihe „Große Epen“ erzählt eine der größten Liebesgeschichten der Weltliteratur.

Der Tiroler Jungdesigner Markus Spatzier, der mit seinem Label „Manufaktur Herzblut“ die Modewelt begeistert, entwirft die spektakulären Kostüme.

 

Wir danken Markus Spatzier und der Werkstatt von Manufaktur Herzblut  für die Anfertigung der Kinderkostüme und von Kittys Mantel.

Logo_Manufaktur_Herzblut

 





ANNA:

ICH BIN VÖLLIG AUSGEHUNGERT NACH LIEBE

UND ICH BEKOMME ENDLICH ZU ESSEN

DASS ICH ZITTERE, WEIL ICH VERBRENNE,

ENDLICH BRENNE UND MICH SCHÄME FÜR ALLES,

DAS IST GANZ NORMAL

ICH BIN GLÜCKLICH,

SO GLÜCKLICH,

WIE ICH NOCH NIE WAR.