DIE FLEDERMAUS

Operette von Johann Strauß . Text von Carl Haffner und Richard Genée nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy

 

GROSSES HAUS

PREMIERE 19.12.2015

MUSIKTHEATER

 

Musikalische Leitung Seokwon Hong

Regie Michael Lerchenberg

Bühne Michael D. Zimmermann

Kostüme Ulrike Schlemm

 

Sie ist die Königin der Operette: Die Fledermaus. Gekonnt vereint Johann Strauß den Witz und Esprit der französischen Komödienvorlage mit dem Charme des Wiener Milieus. Der schwungvolle Wiener Walzer erhält eine Prise würziger Schärfe durch den ungarischen Csárdás.

Anlass für die frech-frivole Intrigenhandlung ist ein Streich: Nach einer feucht-fröhlichen Faschingsfeier hatte Eisenstein den als Fledermaus verkleideten Dr. Falke dem Gespött der ganzen Stadt ausgesetzt. Nun folgt die „Rache der Fledermaus“: Auf dem Fest des Prinzen Orlofsky inszeniert Falke eine Verkleidungs- und Verwechslungskomödie. Der nichtsahnende Eisenstein trifft in der Rolle eines Marquis auf seine Kammerzofe im Gewand ihrer Herrin. Eisensteins Ehefrau Rosalinde verbirgt sich hinter der Maske einer geheimnisvollen ungarischen Gräfin und flirtet heftig mit ihrem Mann. Dieser trinkt Bruderschaft mit einem Chevalier, der niemand anderes ist als Gefängnisdirektor Frank. Das ist umso delikater, als Eisenstein an diesem Abend eine Arreststrafe hätte antreten sollen. Am nächsten Morgen treffen sich alle im Gefängnis wieder. Die Masken fallen. Im Katzenjammer bleibt die Erkenntnis: „Nur der Champagner war an allem Schuld!“

Ein besonderes Schmankerl der Innsbrucker Inszenierung: Die Rolle des Slibowitz-trunkenen Gerichtsdieners Frosch wird von dem bekannten Tiroler Kabarettisten Viktor Haid übernommen, der sein Publikum seit vielen Jahren als „Herr Reindl“ zum Lachen bringt. 

 

ALFRED:

GLÜCKLICH IST, WER VERGISST,

WAS DOCH NICHT ZU ÄNDERN IST.