EDITH PIAF. DER SPATZ VON PARIS

Tanzstück von Marie Stockhausen . Libretto von Marie Stockhausen &
Katajun Peer-Diamond . Uraufführung

 

KAMMERSPIELE IN DER MESSE

PREMIERE 10.12.2016

TANZTHEATER

 

Choreographie & Inszenierung Marie Stockhausen

Bühne & Kostüme Andrea Kuprian

 

„Non, je ne regrette rien!“ – das konnte niemand seinem Publikum so ehrlich entgegenschleudern, wie Edith Piaf. Obwohl es in ihrem kunterbunten, viel zu kurzen Leben tatsächlich eine Menge zu bereuen gegeben hätte. Mythos und Wahrheit sind dabei schwer voneinander zu trennen. Sicher ist, dass diese kleine Person von nur 1,47 m Körpergröße unter ärmlichsten, wenig vielversprechenden Bedingungen 1915 zur Welt kam. Singen war ihr Leben. Ihr Gesang – melancholisch, verzweifelt und trotzig – füllte Konzerthallen und rührte Tausende zu Tränen mit den Liedern, die aus ihrer Vergangenheit und ihrem tiefsten Inneren kamen. Ihre Chansons waren nicht mehr und nicht weniger als die bestürzende Tonspur ihres Lebens. Alkohol und das nach einem Unfall zur Schmerzlinderung verabreichte Morphium wurden ihr zum Verhängnis. Krankenhausaufenthalte und Entziehungskuren wechselten sich ab mit triumphalen Auftritten. Die große Liebe war ihr nur für kurze Zeit vergönnt. Sie hatte unzählige Liebhaber und viele intensive Beziehungen – eine unendliche Sehnsucht, die nie gestillt werden konnte. Es war ihr Schrei nach Liebe: ihr Gesang, der die Menschen direkt ins Herz traf.

Marie Stockhausen widmet der französischen Ausnahmekünstlerin, die im Dezember 2015 hundert Jahre alt geworden wäre, ihren nächsten Tanzabend und möchte Sie entführen in die Welt der Leidenschaften und tiefsten Abgründe der Seele dieser besonderen Frau – Edith Piaf.

 

PRESSESTIMMEN

 

Das fulminante Tanzstück „Edith Piaf“ feiert die unsterbliche Sängerin. Marie Stockhausen lässt gleich drei Édiths durch die Luft wirbeln: Sie fliegen, von Engelshand getragen, sie schweben, berauscht von Erfolg, berühren, beseelt von Liebesglück, beinahe den Himmel – die Hölle ist so nah. Im gemeinsamen Reigen sind die drei Pariser Spatzen – Lara Brandi, Brígida Pereira und Alessia Peschiulli – überwältigend. (TT) 

 

Und so begeistert die Produktion durch die Tänzerinnen und die spezifische Ästhetik, die die Zustandsschilderungen der Protagonistin, der es immer nur um die Liebe und den Beruf ging, voll Sinnlichkeit in den Mittelpunkt stellt. In hinreißenden Solonummern und großen Ensembleszenen ergibt sich ein poetischer Spannungsbogen. (Kronen Zeitung)

 

Marie Stockhausen ist ein Name, den man sich merken muss! Diese hochsensible, gefühlsvolle und sehr musikalische Choreographie berührte das Publikum – am Ende gab es Tränen und Standing Ovations. (tanz.at)

 

EDITH PIAF:

WENN ICH AUCH DIE MÄNNER SEHR GELIEBT HABE, BLIEBEN SIE DOCH IMMER „DIE ANDEREN“. DAGEGEN MEINE CHANSONS, DAS BIN ICH, DAS IST MEIN FLEISCH, MEIN BLUT, MEIN KOPF, MEIN HERZ, MEINE SEELE.

 

PREISGRUPPE KD

 

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