NAME: SOPHIE SCHOLL

Stück von Rike Reiniger . Ab 14. Jahren .
In Kooperation mit dem Präsidenten des Oberlandesgerichtes Innsbruck, Dr. Klaus Schröder.

 

PREMIERE 22.11.2016

SCHAUSPIEL

 

Regie Birgit Eckenweber

Ausstattung Iris Jäger

 

Im neuen Stück für SchülerInnen ab 14 Jahren erobert das Landestheater einen neuen Raum: den Schwurgerichtssaal im Oberlandesgericht Innsbruck. Bis zu 90 SchülerInnen können dabei zuschauen, wie sich die Jusstudentin Sophie Scholl damit auseinandersetzt, was es bedeutet, den Namen einer großen historischen Figur zu tragen. Denn sie steckt in einem Konflikt: In einem Gerichtsprozess soll sie als Zeugin aussagen. Die Sekretärin ihres Jusprofessors ist angeklagt, Prüfungsaufgaben gegen Geld an Studierende weitergegeben zu haben, auf dass sich diese optimal vorbereiten konnten. Dass die Sekretärin es aber nun nicht gewesen sein kann, sondern vielmehr der Professor selbst der Schuldige ist – das kann die Studentin Sophie Scholl bestätigen. Beziehungsweise: könnte. Denn wenn sie schweigt und so die Sekretärin verurteilt wird, winkt ihr ein Studienabschluss mit ausgezeichnetem Erfolg und eine Karriere als Staatsanwältin oder Richterin. Wenn Sophie aber die Wahrheit sagt, dürften ihre Berufsträume platzen. Und als wäre die Entscheidung in diesem Konflikt nicht schon schwierig genug, kommt erschwerend ihr Name – genauer: die Geschichte der historischen Sophie Scholl – hinzu. Diese war für ihre Überzeugungen bis in den Tod gegangen. Der droht der heutigen Sophie Scholl nicht. Doch letztlich geht es auch bei ihr um die Frage, ob man für die Wahrheit einsteht, auch wenn das heißt, mit bitteren Konsequenzen zu leben.

 

Für Schulklassen und Privatpersonen werden bis März 2017 insgesamt 30 Termine angeboten; Beginn ist jeweils um 9:30 Uhr oder 11:00 Uhr.

Bitte melden Sie sich bei Romana Lautner unter für aktuelle Termine und weitere Informationen.

 

PRESSESTIMMEN

 

„Derartiges hat es in diesem Raum noch nie gegeben. Das eine Zeugin sich so benimmt: tanzend, turnend, in Partylaune. So etwas gehört sich doch nicht an einem Ort mit fixer Ordnung. Constanze Passin darf es aber, als Solo-Darstellerin in einem Theaterstück.“ (Martin Sailer, ORF Tirol)

 

„‘Wenn ich schweige, dann besonders laut‘, heißt es im spannend umgesetzten Monolog, der immer wieder in die Vergangenheit entführt, um das Schicksal der historischen Sophie zu durchleuchten. Und dann wieder im Hier und Jetzt landet.“ (Christine Fasching, Tiroler Tageszeitung)

 

MEIN NAME ERZÄHLT EINE GESCHICHTE.

WENN ICH SCHWEIGE, DANN VIELLEICHT SOGAR BESONDERS LAUT.