PEER GYNT

Tanzstück von Enrique Gasa Valga nach dem Schauspiel von Henrik Ibsen . Libretto von Enrique Gasa Valga und Katajun Peer-Diamond . Musik von Peter Kollreider, Edvard Grieg u.a.
Uraufführung

 

GROSSES HAUS

PREMIERE 24.10.2015

TANZTHEATER

 

Choreographie & Inszenierung Enrique Gasa Valga

Bühne Helfried Lauckner

Videodesign Albert Serradó, Atzgerei Productions

Musikalisches Gesamtkonzept Peter Kollreider

Kostüme WOMAN Dorothee Schumacher powered by Fink's

Kostüme MAN Andrea Kuprian

 

Peer Gynt, ein junger Bauernsohn, ist ein Träumer, ein Phantast, einer, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. Seiner Mutter macht er damit wenig Freude, und auch im Dorf ist er nicht allzu angesehen, denn er behauptet seine Welt mit aller Vehemenz. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer findet er sich bald in einer Welt von Trollen und Dämonen wieder. Hier lernt er, nicht dem Menschengebot „Sei du selbst“ zu folgen, sondern dem Gebot der Trolle „Sei dir selbst genug“. Er entführt Ingrid, die Braut eines anderen. Gleichzeitig verliebt er sich in die aus einem religiösen Elternhaus stammende Solveig, die ihn anfangs nicht erhört, sich ihm später jedoch anschließt. Zu zweit versuchen sie ihr Glück in einer einsamen Berghütte. Doch Peer wird von den Trollen verfolgt. Und so lässt er auch Solveig allein. Eine lange Reise um die Welt beginnt, auf der Peer das Auf und Ab des Lebens kennenlernt – ein verrücktes Leben, das Peer mit dem berühmt gewordenen Bild einer Zwiebel vergleicht, die viele Schalen hat, aber keinen Kern. Am Ende kehrt er alt und verbittert nach Hause zurück und entdeckt Solveig, die ein Leben lang auf die Rückkehr ihres Geliebten gewartet hat.

Mit Peer Gynt hat Henrik Ibsen ein Stück Weltliteratur geschrieben – über die einmal erhebende, einmal zerstörerische Kraft der Phantasie, über Wagemut und Selbstzweifel, über den Sinn des Lebens und die ewige Kraft der Liebe. Bestes Ausgangsmaterial also für eine Choreographie von Enrique Gasa Valga, der mit seiner Tanzcompany in die Welt des Peer Gynt genussvoll eintauchen wird.

   

In dieser Spielzeit geht das Ballett eine inspirierende Liaison mit der Mode ein: Dorothee Schumacher, die erfolgreichste Designerin Deutschlands, interpretiert einzelne Teile ihrer aktuellen Resort Collection für das Tanzstück Peer Gynt und stellt sie als Kostüme zur Verfügung.

 

 

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„Mode ist der Ausdruck eines Gefühls – eine virtuose Choreographie aus Materialien, Drucken und Schnitten in deren Mittelpunkt die Frau mit ihrer individuellen Persönlichkeit steht. Sie überrascht, kommuniziert, spielt mit ihrem eigenen Stil. Im gewissen Sinne ist auch dies ein täglicher Tanz auf der Bühne des Lebens. Es freut mich so sehr, dass in dieser Spielzeit durch die wundervolle Initiative von Carina Fink  und  Enrique Gasa Valga die Mode- und Theaterwelt so kreativ miteinander verknüpft werden.“

Dorothee Schumacher

 

DOROTHEE SÖLLE:

PHANTASIE WIRD HÄUFIG MISSDEUTET, ALS SEI SIE EINE ANLAGE, DIE EINER HAT, EIN ANDERER NICHT, SO WIE EINER MUSIKALISCH IST. IN WIRKLICHKEIT IST PHANTASIE EINE FORM DER FREIHEIT, DIE EIN MENSCH IN SEINEM LEBEN GEWINNEN KANN.

 

 

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