RUSALKA

Lyrisches Märchen von Antonín Dvořák . Text von Jaroslav Kvapil

 

GROSSES HAUS

PREMIERE 24.09.2016

MUSIKTHEATER

 

Musikalische Leitung Francesco Angelico

Regie Thilo Reinhardt

Bühne Paul Zoller

Kostüme Ulrike Schlemm

 

Die Eröffnungsproduktion der Spielzeit 2016.17 wartet mit einer ganzen Reihe von Premieren auf: Antonín Dvořáks Rusalka, die mit Smetanas Verkaufter Braut zu den beliebtesten tschechischen Opern zählt, erlebt ihre Erstaufführung am Tiroler Landestheater. Inszeniert wird das Werk von Thilo Reinhardt, der sich mit seiner Arbeit – ebenso wie sein Bühnenbildner Paul Zoller – erstmals in Innsbruck präsentiert. Reinhardt führte bereits an namhaften Opernhäusern in Deutschland Regie und erhielt für Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny in der Zeitschrift Opernwelt eine Nominierung als Opernregisseur des Jahres. In seiner Rusalka-Inszenierung erzählt er die bewegende Geschichte einer jungen Frau. Mit Hilfe ihrer Phantasie gelingt es ihr, aus der Welt auszubrechen, in der sie sich gefangen fühlt. Ihre Sehnsucht, das erste Mal die große Liebe zu erleben, scheint sich zu erfüllen. Doch der Prinz, das Objekt ihrer Begierde, entpuppt sich als große Enttäuschung, und so wird Rusalkas Traum zum Alptraum. In einer Umgebung der erkalteten Gefühle bleibt eine zutiefst verletzte Rusalka zurück.

Der gebürtige Innsbrucker Paul Zoller, den Engagements in die Schweiz, nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in die USA führten, schuf für Rusalka faszinierende Bildwelten. Sie wandeln sich von einer konkreten in eine phantastische Welt, wechseln zwischen Realität und Märchen und spielen mit Traum- und Alptraumvisionen.

Die tragische Liebesgeschichte in der Librettofassung von Jaroslav Kvapil zog Antonín Dvořák sofort in den Bann. Innerhalb von nur sieben Monaten schrieb er die Oper, die durch ihre farbenreiche Musik bezaubert. Dvořáks lyrische, melodienreiche Tonsprache bewegt sich in einer Bandbreite von zarten, impressionistisch anmutenden Passagen bis zu dramatischen, klangintensiven Momenten.

 

PRESSESTIMMEN

 

„Dem Tiroler Landestheater ist mit einer unbedingt sehenswerten, ideenreichen Inszenierung und einer sehr guten musikalischen Leistung ein rundum überzeugendes Plädoyer für dieses großartige spätromantische Musikdrama gelungen. […] Alles in allem ein hervorragender Opernabend, zündend und kurzweilig.“ (Krone)

 

„Großartig gelungene Tiroler Erstaufführung von Antonín Dvořáks lyrisch-elementarem Opernmärchen Rusalka. […] Regisseur Thilo Reinhardt holt mit einer herausragenden Inszenierung Dvořáks lyrisches Märchen vom Mut und der Größe der Rusalka auf die menschliche Ebene, ohne die Welt der Wassergeister zu verraten. […] Francesco Angelico entlockt dem hinreißend schön spielen Symphonieorchester Innsbruck reiche Details, prachtvolle Naturklänge, Zärtlichkeit und dramatische Durchsetzung. Orchester und die stimmlich wie darstellerisch vorzüglichen Sänger bilden ein wunderbares Ganzes.“ (Tiroler Tageszeitung)

 

„Auf der Bühne agiert eine Sängerschar, die hohen internationalen Ansprüchen gerecht werden kann. […] Reinhardts Arbeit zeichnet sich indes durch eine präzise, uneitle und vor allem kongenial mit der Musik korrespondierende Handschrift aus. Mit dem Bühnenbild-Künstler Paul Zoller (der in seinen Bildern diskret Freudsche Traumdeutungen einfließen lässt) und der Kostümausstatterin Ulrike Schlemm verfügt der Regisseur über Partner, die […] dem Publikum Bilder von hohem ästhetischen Reiz bescherten.“ (Online Merker)

 

„Die wandelbare und wirkungsvolle Bühne von Paul Zoller bietet beste Voraussetzungen fürs Regie-Konzept. […] Man bleibt dran. Auch weil Reinhardt erfreulicherweise keinen Aktionismus mag und Bewegung klug dosiert. […] Der Chefdirigent mausert sich immer mehr zur interessantesten Figur des Tiroler Landestheaters. Ein Ästhet, der wunderbare Bläsersoli formulieren und das Tiroler Symphonieorchester mit warmer Fülle und geschmeidiger Flexibilität spielen lässt.“ (Merkur)

 

RUSALKA:

MOND, BLEIBE STEHEN EIN WEILCHEN,

SAG MIR DOCH,

WO IST MEIN LIEBSTER?

 

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