SUPERGUTE TAGE

oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
Schauspiel nach dem Roman von Mark Haddon . Bühnenfassung von Simon Stephens . Deutsch von Barbara Christ

 

KAMMERSPIELE IN DER MESSE

PREMIERE 03.06.2017

SCHAUSPIEL

 

Regie Fabian Kametz

Bühne & Kostüme Anke Drewes

 

Wellington, der Nachbarshund, liegt tot auf dem Rasen, erstochen mit einer Mistgabel. Der 15-jährige Christopher, der mit seinem alleinerziehenden Vater in einer englischen Kleinstadt lebt, entdeckt ihn um sieben Minuten nach Mitternacht und gerät damit selbst unter Mordverdacht. Seine Unschuld ist schnell festgestellt, und somit sind die Ermittlungen der Polizei auch bereits abgeschlossen. Also beschließt Christopher, den Täter auf eigene Faust zu finden, was kein leichtes Unterfangen ist. Denn Christopher ist Autist, besitzt geniale Fähigkeiten auf dem Gebiet der Physik, kennt jede Primzahl bis 7507, aber der Umgang mit Menschen versetzt ihn in komplette Panik.

Mark Haddons Roman Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone wurde 2003 auf Anhieb ein internationaler Bestseller und in England u. a. mit dem renommierten Whitbread-Award ausgezeichnet. Die Bühnenbearbeitung von Simon Stephens erhielt sieben Olivier Awards, darunter den für das beste neue Stück. Der Abnabelungsprozess eines autistischen Jugendlichen von seinen Eltern und dem vertrauten Umfeld ist zugleich Krimi, aufwühlende Familiengeschichte und ein Gleichnis für die Schwierigkeit, erwachsen zu werden – dramatisch, emotional, berührend.

 

 

MARK HADDON:

EINE DIAGNOSE KANN PRAKTISCHE HILFE NACH SICH ZIEHEN. ABER UM EIN ANDERES MENSCHLICHES WESEN ZU VERSTEHEN, BRAUCHT ES DIE BEREITSCHAFT, MITEINANDER ZU SPRECHEN UND SICH ZUZUHÖREN.

 

PREISGRUPPE KD