TURANDOT

Lyrisches Drama von Giacomo Puccini . Dichtung von Giuseppe Adami und Renato Simoni

 

GROSSES HAUS

PREMIERE 21.11.2015

MUSIKTHEATER

 

Musikalische Leitung Alexander Rumpf

Inszenierung René Zisterer

Bühne & Kostüme Agnes Hasun

Künstlerische Mitarbeit Kostüm Constanza Meza-Lopehandia

 

Die chinesische Prinzessin Turandot gehört zu den rätselhaftesten Frauenfiguren in der Welt der Oper. Sie ist von gleichnishafter Schönheit und strahlt eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Doch ihre Seele ist erkaltet, und sie legt Männern gegenüber eine unbarmherzige Grausamkeit an den Tag. Sie lässt verkünden, dass sie nur einen Bewerber königlicher Herkunft heiraten werde, der es vermag, drei Rätsel zu lösen. Gelingt ihm das nicht, wird er geköpft. So verhängt Turandot ein Todesurteil nach dem anderen. Einzig Prinz Kalaf kennt die Antworten auf die drei Fragen. Den Eiskranz um die Seele der Prinzessin bringt er aber erst zum Schmelzen, als er sein Schicksal in ihre Hände legt. Durch die Kraft seiner Liebe und Menschlichkeit erlöst er sie von ihrer Grausamkeit.

Turandot ist das letzte Werk Puccinis. Sein Tod im Jahr 1924 verhinderte es, dass er selbst die Partitur vollenden konnte. Franco Alfano vervollständigte die Oper schließlich anhand von Skizzenblättern des Komponisten.

Der Stoff basiert auf einer alten persischen Erzählung aus 1001 Tag und Carlo Gozzis skizzenartigem Märchenspiel Turandot. Mit raffiniert arrangiertem Klangkolorit und dem gekonnten Wechselspiel von pompösen Massenauftritten, pittoresken Ensembleszenen und zart-lyrischen Passagen setzte Puccini das farbenreiche exotische Märchen musikalisch um. In Turandot erblüht der gesamte Zauber einer fernen, beinahe unwirklich anmutenden Welt. 

 

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

PRINZ KALAF:

PRINZESSIN DES TODES!

PRINZESSIN VON EIS!

O STEIG HERAB AUF DIE ERDE

AUS DEINEM FREUDLOSEN HIMMEL!