FRANCESCO ANGELICO

 

Der italienische Dirigent, der nach seinem Violoncello-Studium in Modena von 2003 bis 2006 Dirigieren bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano studierte, erobert derzeit die internationale Konzert- und Opernwelt. Mit dem Gewinn des 2. Preises beim Malko Wettbewerb machte Francesco Angelico 2009 erstmals international von sich reden. 2011 gewann er den Deutschen Dirigentenpreis.

Nach Debüts beim Malaysian Philharmonic Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales folgten in der Spielzeit 2015.2016 erstmalige Begegnungen mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. 2016.17 kehrt er an das Pult des Gewandhausorchesters Leipzig zurück und debütiert mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. Regelmäßig zu Gast ist Francesco Angelico auch beim Trondheim Symphony Orchestra und dem National Taiwan Symphony Orchestra.

An der Bayerischen Staatsoper dirigierte er in der Saison 2015.16 Rossinis Barbier von Sevilla. Mit dem „Barbier“ debütiert er zudem im Dezember 2016 an der Tokioter Oper. Im November 2015 gab er mit einer Neuproduktion von La Bohème seinen Einstand an der Oper Köln.

Als Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und des Tiroler Landestheaters leitet Francesco Angelico den Klangkörper nunmehr in der dritten Saison sowohl in Opernproduktionen – zuletzt Beethovens Fidelio, Wagners Tannhäuserund Janáčeks Die Sache Makropulos – wie auch in Symphoniekonzerten. Im Fokus steht ein Beethoven-Zyklus, in dessen Rahmen bis 2017 alle Symphonien zur Aufführung kommen werden.

 

Spielzeit 2016.17

Rusalka
Un ballo in maschera
Capriccio

 

Spielzeit 2015.16

Fidelio
Die Sache Makropulos
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg