Kammerspiele Premiere 28.11.2004 |
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Claudia Brier
Ingomar
Eva Praxmarer
Harald Pröckl |
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Stück von Thomas Birkmeir nach Johanna Spyri |
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Johanna Spyris Geschichte von Heidi, dem Naturkind, das in den Schweizer Bergen unter der Obhut des Alm-Öhi frei und ungebunden aufwächst, ist seit ihrem Erscheinen 1880 ein unaufhaltsamer und stetiger Erfolg. Enthält sie doch alle Ingredienzien einer Welt, in der alles schöner und besser ist: die Unschuld eines Kindes, welches das Herz auf dem rechten Fleck hat und das unerschrocken zwischen den größten Gegensätzen zu vermitteln vermag, die utopische Reinheit einer von der zerstörerischen Zivilisation unverdorbenen Natur, die wundersame Heilung einer Krankheit, den unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Thomas Birkmeir hat den „Mythos“ Heidi aufgegriffen und ihn, ohne daß dadurch seine Faszination verloren ginge, in eine heutige Sprache und Umgebung versetzt. Dadurch gewinnt die Geschichte einige neue Wendungen, eine verschärfte soziale Sichtweise auf die Figuren und vor allem auch eine erfrischend selbstbewußte und pfiffige Heidi.
Öhi: Die Großmutter vom Peter war nicht immer blind. Wie sie jung war, hat sie die schönsten blauen Augen vom ganzen Tal gehabt – wie wenn du in den Sommerhimmel schaust...
Heidi: Warst du vielleicht verliebt in sie?
Öhi: Unsinn! Was du redest!
Heidi: Du wirst ja ganz rot unter deiner Haut.
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