Das Tiroler Landestheater freut sich über den BR-KLASSIK FROSCH DES MONATS für die Operette DER VETTER AUS DINGSDA

Das Team der Sendung Operetten-Boulevard auf BR-Klassik hat dem Tiroler Landestheater die November – Froschurkunde des Jahres 2017 für die Premiere von Eduard Künnekes Der Vetter aus Dingsda überreicht. Seit Beginn 2016 zeichnet die Jury der Redaktion Operette herausragende Produktionen des Genres monatlich aus und nominiert die Produktionen damit auch für den „Frosch des Jahres“.

Die FROSCH-Begründung: Die Realität als das bessere Ideal

Was junge Mädchen so träumen und Eltern so von ihnen erwarten. Was smarten Burschen so einfällt und loyale Bedienstete so mittragen. Wie viel Jugend noch in den Älteren steckt und wieviel Altersweisheit in den Jungen.

Davon handelt die Operette Der Vetter aus Dingsda: Selbst wenn die Eltern Onkel und Tante heißen und hinter dem Geld des Mündels her sind; hier geht es um eine richtige Familie samt bester Freundin und zwei Cousins, die irgendwie aus der Fremde kommen und trotzdem sofort heimisch werden. Austauschbar, wie sie irgendwie sind und irgendwie auch nicht.

Die Ideale der Jungen und die Realität der Alten prallen im Vetter aus Dingsda aufeinander. Und in dieser Inszenierung auch die Ideale der Alten und die Realität der Jungen. Am Ende weiß der Zuschauer nicht mehr, was was, oder was besser ist. Jedenfalls scheint die Realität am Ende auch ein gutes Ideal. So ist Operette!

Regisseur Thomas Gassner hat sich diese Familie genau angeschaut und die Figuren innerhalb eines Zeitfensters von 24 Stunden aufeinander losgelassen.  Neun Personen (inklusive zwei Diener) arbeiten sich aneinander ab und werden fündig: Die einen finden die Liebe wieder, die anderen entdecken sie zum ersten Mal so richtig – am Ende aber kommen alle zusammen und wissen zu schätzen, was sie haben.

Mehr dazu: https://www.br-klassik.de

Der Vetter aus Dingsda