TSOI brillierte mit Symphoniekonzert und Gastspiel

| Blogbeitrag

Für einen wahrhaft „glänzenden Auftakt“ sorgte das Tiroler Symphonieorchester beim 1. Symphoniekonzert unter dem Motto „Variation und Emanzipation“. 

Oksana Lyniv – ehemalige Chefdirigentin der Oper Graz und des Grazer Philharmonischen Orchesters – eröffnete die Symphoniekonzertreihe 2021.22 des TSOI mit einem glanzvollen Programm mit Werken von Brahms, Liszt und Dvořák. Die Ukrainerin stand im Sommer 2021 als erste Frau am Pult der Bayreuther Festspiele.

video - Titelbild

Der Solist am Klavier war der russische Pianist Denis Kozhukhin. Mit dem ersten Preis beim prestigeträchtigen Königin-Elisabeth- Wettbewerb in Brüssel betrat der damals 23-Jährige 2010 die internationale Bühne und ist seither in den großen Konzertsälen der Welt zuhause. Er überzeugte nicht nur mit dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 von Franz Liszt und lieferte damit einen festlichen Beginn für die neue Saison.

video - Titelbild

Auf Einladung der Salzburger Kulturvereinigung gastierte das TSOI gemeinsam mit Oksana Lyniv und Denis Kozhukhin mit dem Programm bereits am 13. Oktober bei den Salzburger Kulturtagen im Großen Festspielhaus in Salzburg. Die Variationen über ein Thema von Joseph Haydn bildeten die Brücke zwischen Johannes Brahms’ Variationszyklen für Klavier und seinem symphonischen Schaffen. In den acht Variationen und dem anschließenden Finale fächert Brahms die Farbpalette weit auf. Antonín Dvořák trat mit seiner 8. Symphonie endgültig aus dem Schatten seines Vorbilds Brahms, indem er sich von der traditionellen Form befreite und Motive und Phrasen zuließ, die wie improvisiert wirken.


Ausblick:
2. SYMPHONIEKONZERT

REIFE UND PATHOS

Termine


 

Mehr lesen

Glamourös und tragisch: Das Leben der Romy Schneider
Auszeichnung für Die Schattenkaiserin
Großes Haus startet zwei Wochen später in die neue Spielzeit