Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Von Beginn an widmen sich die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik der Pflege der Renaissance- und Barockmusik, manchmal auch der Wiener Klassik. Im Zentrum stehen Barockopern, darüber hinaus gibt es Konzerte an historischen Stätten mit Musik vom Mittelalter bis ins frühe 19. Jahrhundert. Oberste Maxime des Festivals ist: Originalklang, also die Aufführung der Musik in einer entsprechenden Klanggebung auf Instrumenten damaliger Bauweisen und mit den Erkenntnissen aus der in Traktaten überlieferten historischen Aufführungspraxis.

2010 wurde im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik der seither jährlich stattfindende „Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti“ ins Leben gerufen, der junge SängerInnen aus aller Welt nach Innsbruck holt und bereits zu einer weltweit führenden Veranstaltung dieser Art geworden ist.

Seit 2010 lenkt Alessandro De Marchi als Künstlerischer Leiter die Geschicke der Innsbrucker Festwochen und hat gemeinsam mit seinem Orchester Academia Montis Regalis und mit erlesenen Sängerensembles Opern wie Giovanni Pergolesis „L’Olympiade“ und „La serva padrona“, Georg Philipp Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“, Mozarts „La clemenza di Tito“, Francesco Provenzales „La Stellidaura vendicante“, Telemanns „Pimpinone“, Domenico Scarlattis „La Diridina“ und Händels „Almira“ aufgeführt. De Marchi hat für weitere Opernproduktionen Dirigenten wie Giovanni Antonini mit Il Giardino Armonico, Attilio Cremonesi mit Café Zimmermann, Christina Pluhar mit L’Arpeggiata, Rinaldo Alessandrini mit Concerto Italiano sowie Fabio Biondi und Europa Galante verpflichtet.

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