Symphoniekonzert

5. Symphonie­konzert

Saal Tirol

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Foyer

DIRIGENT Ainārs Rubiķis
AKKORDEON Ksenija Sidorova

Programm

KLANG DER KULTUREN

PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI
Ouvertüre-Fantasie Hamlet op. 67

ARTEM NYZHNYK
Partita Nr. 2 Macktoub für Akkordeon und Orchester

JEAN SIBELIUS
Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

 

Nicht selten wurde Pjotr Iljitsch Tschaikowski von westlichem Kulturgut beeinflusst. Mit der Ouvertüre-Fantasie Hamlet nach William Shakespeare schuf der gebürtige Russe eine Programmmusik im Sinne eines klingenden Charakterporträts. Die Komposition greift nicht nur den emotionalen Gehalt der
Shakespeare’schen Tragödie auf, sie weckt auch gewissermaßen eine Assoziation zur „russischen Seele“, die häufig mit der Figur Hamlets in Verbindung gebracht wurde.

Obwohl Jean Sibelius in seinen Werken kaum auf Folklore zurückgriff, entwickelte er sich rasch zum Nationalkomponisten Finnlands. Nachdem er den Kompositionsprozess seiner fünften Symphonie, der sich über fünf Jahre hinzog, als ein „Ringen mit Gott“ beschrieb, erscheint es mehr als verdient, dass am Ende „göttliche Melodien“ dabei herauskamen. Ainārs Rubiķis widmet sich den heroischen Klängen der wohl beliebtesten Symphonie des finnischen Komponisten. Der gebürtige Lette, der in der Saison 2017.18 schon einmal am Pult des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck stand, ist seit der Spielzeit 2018.19 Musikdirektor an der Komischen Oper Berlin.

Ksenija Sidorova stammt ebenfalls aus Lettland und zählt zu den wichtigsten Botschafterinnen für „Klassisches Akkordeon“. Sie tritt regelmäßig mit so renommierten Klangkörpern wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig oder dem Tonhalle Orchester Zürich auf. Im fünften Symphoniekonzert ist die charismatische Interpretin mit einem Solowerk für Akkordeon des ukrainischen Komponisten Artem Nyzhnyk zu erleben.

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