Oper

Der Stein der Weisen

Premiere am 09.06.2018

Großes Haus

Singspiel mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Baptist Henneberg, Benedikt Schack, Franz Xaver Gerl und Emanuel Schikaneder . Text von Emanuel Schikaneder

Matinee

Inhalt

Der Name Emanuel Schikaneder ist untrennbar mit Mozarts Die Zauberflöte verbunden. Er war nicht nur der Librettist, sondern als Direktor des Theaters auf der Wieden zudem der Auftraggeber des Werkes und außerdem der erste Darsteller des Papageno. Die Zauberflöteist gewissermaßen die Krönung einer Serie von effektvollen, märchenhaften Singspielen, die der geschäftstüchtige Theaterleiter in Auftrag gab, um große Zuschauermengen anzulocken. Damit möglichst viele Werke in kurzen Zeitabständen herausgebracht werden konnten, kam Schikaneder auf die Idee, die Libretti von Komponistenteams vertonen zu lassen.

So wurde die Musik zu dem Singspiel Der Stein der Weisen, das im September 1790 erfolgreich uraufgeführt und bis 1814 an verschiedenen Häusern gespielt wurde, von insgesamt fünf Komponisten geschrieben – darunter auch Mozart. Der Tatsache, dass sie einander gut kannten und teilweise bereits als ausübende Musiker zusammengearbeitet hatten, ist es zu verdanken, dass die Oper wie aus einem Guss wirkt. Erzählt wird die turbulente, ebenso humorvoll-fantastische wie anrührende Geschichte von zwei Liebespaaren, die zwischen die Fronten der verfeindeten Götter-Brüder Astromonte und Eutifronte geraten. Aber nicht zuletzt dank der Zauberkraft des Steins der Weisen wendet sich alles zum Guten.

Das außergewöhnliche Werk, das einige Parallelen zur Zauberflöte aufweist und dessen vollständiges Material erst in den 1990er-Jahren wiederentdeckt wurde, kommt in Innsbruck in einer konzertanten Aufführung auf die Bühne.

 

Lubano:
Die Lieb ist wohl ein närrisch Ding,
Doch ihre Macht ist nicht gering.
Sie macht so weh, sie macht so wohl!
Ich weiß nicht, wie ich’s nennen soll?