Sonderkonzert

Open Air Konzert

Eröffnungskonzert der 24. Innsbrucker Promenadenkonzerte

Inhalt

Zwischen Johann und Richard Strauss, von Wagner und bis Léhar.

„Das Konzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck wird ein würdiger Beginn und Auftakt zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2018 sein“, freut sich der Künstlerische Leiter der Konzertreihe Alois Schöpf. „Die Kooperation mit dem TSOI hat sich bewährt, und es ist für uns eine Ehre, wenn unser heimisches Orchester die Eröffnung der Konzertreihe 2018 am 2. Juli übernimmt.“ Beginn der Veranstaltung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Programm steht heuer unter dem Titel Wien um 1900 – Zeit der Umbrüche und geht damit auf zwei historische Ereignisse ein:„ auf den Untergang des Vielvölkerstaates der Donaumonarchie und auf den Beginn der Ersten Republik und somit erstmals demokratischer Verhältnisse“, führt Schöpf aus. Besonders Wien war um 1900 paradigmatisch Schauplatz der Gegensätze zwischen Moderne und vorrevolutionären Verhältnissen der Kaiserzeit. Dieser Jahrhundertumbruch fand auch in der Musik seinen Niederschlag. Ein wichtiges Element dieser Veränderung war die endgültige Trennung zwischen der sogenannten Ernsten und der Unterhaltungsmusik: Wie die Erstere sich über Richard Wagner und Richard Strauss hin zu Alban Berg entwickelte, so ging die Unterhaltungsmusik ihren Weg von Johann Strauss über Franz Lehár hin zu Robert Stolz, dem letzten großen Vertreter des österreichischen Operettenzeitalters. Und so stellt der Dirigent des Abends Lukas Beikircher gemeinsam mit dem TSOI Johann Strauss‘ Walzer aus „Wiener Blut“ und Lehars „Einer wird kommen“ aus „Der Zarewitsch“ oder Robert Stolz‘ „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ aus „Der Favorit“ neben die Ouvertüre von Wagners „Rienzi“, Auszüge aus Richard Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ und Alban Bergs Lyrische Suite. Das Open Air Konzert des TSOI fordere so das Publikum mit komplexeren Werken heraus, verführe und versöhne es zugleich aber auch durch eingängige Melodien und Evergreens, so Initiator Schöpf.