Tanztheater

Romy Schneider

Uraufführung / Premiere am 24.10.2020

Großes Haus

Tanzstück von Enrique Gasa Valga. Libretto von Enrique Gasa Valga und Albert Serradó.

CHOREOGRAFIE & REGIE Enrique Gasa Valga
BÜHNE Helfried Lauckner
KOSTÜME Birgit Edelbauer-Heiss
VIDEO Albert Serradó

Spartenpartner

Spartenpartner

Inhalt

Sie war nicht nur eine großartige Schauspielerin, sondern – wenn auch ungewollt – eine öffentliche Frau. Ihr Ruhm begann in jungen Jahren als Darstellerin der Sissi. Weil sie sich durch diese Rolle und auch durch das strenge Regiment ihrer Mutter eingeengt fühlte, floh sie nach Frankreich und erfand sich dort schauspielerisch neu. Die Liebesaffäre mit Alain Delon füllte dabei die Schlagzeilen der Klatschpresse, ebenso ihr Suizidversuch nach der Trennung von Delon. Nach einer kurzen beruflichen Auszeit avancierte sie in den 70er- und frühen 80er-Jahren mit Filmen wie Swimmingpool, Die Dinge des Lebens, Trio Infernal und Die Spaziergängerin von Sans-Souci zur Grand Dame des französischen Films. Und in Viscontis Film über Ludwig II. zeigte sie eine gänzlich andere, reifere Interpretation der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Ihr privates Leben blieb dagegen von Unglücken überschattet: Ihr Mann nahm sich 1979 das Leben, der gemeinsame Sohn starb zwei Jahre später durch einen tragischen Unfall. Von diesen Schicksalsschlägen erholte sie sich nie, und bis heute ist ungeklärt, ob ihr Tod 1982 durch Herzversagen oder durch Suizid eintrat.

Dieses facetten- und ereignisreiche Leben einer vielseitigen Künstlerin dient Enrique Gasa Valga als Vorlage für sein neues Tanzstück. Nach Georg Trakl, Beethoven lautlos und Mayerling widmet er sich mit Romy Schneider ein viertes Mal einer großen österreichischen Biografie.

 

Ich kann nichts im Leben – aber alles auf der Leinwand.

Romy Schneider

Termine