Tanztheater

The Tempest Gastspiel in Barcelona

Centre Cultural Terrassa

THE TEMPEST . Tanzstück von Enrique Gasa Valga . Nach W. Shakespeares Der Sturm  . Dauer ca. 1 Stunde 45 Minuten

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Partner der Sparte Tanz

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Produktionspartner

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Inhalt

Mit Macbeth und A Midsummer Night’s Dream hat sich Enrique Gasa Valga bereits erfolgreich Shakespeares Meisterwerken gewidmet. Nun folgt mit The Tempest sein drittes Tanzstück nach einer Vorlage des englischen Dichtergenies – und Gasa Valga begibt sich damit auf hohe See und eine einsame Insel, wo Magie und Poesie, Gier und Vernunft herrschen.

Der Zauberer und ehemalige Herzog von Mailand, Prospero, lebt mit seiner Tochter Miranda auf einer einsamen Insel. Auf die flüchtete er einst, nachdem er von seinem Bruder Antonio und dem Herzog von Neapel, Alonso, verjagt wurde. Mittlerweile hat er sich den Luftgeist Ariel sowie Caliban, den Sohn einer Hexe, zu Untertanen gemacht. Ariel ist es dann, der dafür sorgt, dass Antonio, Alonso und dessen Sohn Ferdinand durch einen Sturm Schiffbruch erleiden und auf der Insel verstreut stranden. Dabei trifft Ferdinand auf Miranda – und beide verlieben sich unsterblich ineinander. Doch wie soll diese Liebe halten, wo die Väter in Feindschaft zueinander stehen? Wie wird Prospero seine Zaubermacht nutzen? Wie wird er, der auf der Insel ein Gefangener ist, mit seinen Gefangenen umgehen?

Shakespeares Schauspiel, das zuletzt 2016 im Großen Haus zu sehen war, handelt ebenso von Zauberwelten wie von realer Machtgier und der großen Liebe. Das Werk hat schon immer KünstlerInnen aller Gattungen fasziniert, so gab es 2010 am TLT Sturm oder Die Befreiung der Leidenschaft, ein Tanzstück von Jochen Heckmann – in dem Enrique Gasa Valga als Tänzer auf der Bühne stand. Nun ist es für ihn als Leiter der Tanzcompany an der Zeit, endlich seine eigene Fassung auf die Bühne bringen.

 

 

Miranda:
O Wunder! Wieviel feine Geschöpfe gibt es hier! Wie schön ist das menschliche Geschlecht!
O schöne neue Welt, die solche Leute hat!

Termine

Besetzung

Marco Marangio (Prospero) 

© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero) © Rupert Larl

 

Oumy Cissè (Ariel), Ensemble (Seeleute)

© Rupert Larl

 Oumy Cissè (Ariel), Ensemble (Seeleute)© Rupert Larl

 

Mitsuru Ito (Ferdinand), Gabriel Marseglia,  Ensemble (Seeleute)

© Rupert Larl

 Mitsuru Ito (Ferdinand), Gabriel Marseglia,  Ensemble (Seeleute)© Rupert Larl

 

Mitsuru Ito (Ferdinand), Lara Brandi (Miranda)

© Rupert Larl

 

 

 Mitsuru Ito (Ferdinand), Lara Brandi (Miranda)© Rupert Larl  

Gabriel Marseglia & Pilar Fernández (Caliban)

© Rupert Larl

Gabriel Marseglia & Pilar Fernández (Caliban)© Rupert Larl

Pilar Fernández & Gabriel Marseglia (Caliban), Lara Brandi (Miranda)

© Rupert Larl

Pilar Fernández & Gabriel Marseglia (Caliban), Lara Brandi (Miranda)© Rupert Larl

Deia Cabalé, Brígida Pereira Neves, Alice White, Camilla Danesi, Sayumi Nishii, Paula Tarragüel Aguilar (Tiere)

© Rupert Larl

 

Deia Cabalé, Brígida Pereira Neves, Alice White, Camilla Danesi, Sayumi Nishii, Paula Tarragüel Aguilar (Tiere)© Rupert Larl 

Pilar Fernández (Caliban)

© Rupert Larl

Pilar Fernández (Caliban)© Rupert Larl

Mitsuru Ito (Ferdinand), Lara Brandi (Miranda)

© Rupert Larl

Mitsuru Ito (Ferdinand), Lara Brandi (Miranda)© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Pilar Fernández, Ensemble (Naturwesen)

© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Pilar Fernández, Ensemble (Naturwesen)© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Ensemble (Naturwesen)

© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Ensemble (Naturwesen)© Rupert Larl

in der Mitte: Marco Marangio (Prospero), dazu: Lara Brandi, Martin Segeťa, Pilar Fernández, Gabriel Marseglia (Naturwesen)

© Rupert Larl

in der Mitte: Marco Marangio (Prospero), dazu: Lara Brandi, Martin Segeťa, Pilar Fernández, Gabriel Marseglia (Naturwesen)© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel), Marco Marangio (Prospero)

© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel), Marco Marangio (Prospero)© Rupert Larl

Federico Moiana (Trinculo), Gabriel Marseglia (Caliban), Martin Segeťa (Stephano), Pilar Fernández (Caliban)

© Rupert Larl

Federico Moiana (Trinculo), Gabriel Marseglia (Caliban), Martin Segeťa (Stephano), Pilar Fernández (Caliban)© Rupert Larl

Federico Moiana (Trinculo)

© Rupert Larl

Federico Moiana (Trinculo)© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel)

© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel)© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel)

© Rupert Larl

Oumy Cissè (Ariel)© Rupert Larl

Nicola Strada (Antonio), Carlos Campo Vecino (Sebastian), Marco Marangio (Prospero), Mingfu Guo (Alonso), Mikael Champs (Gonzalo)

© Rupert Larl

Nicola Strada (Antonio), Carlos Campo Vecino (Sebastian), Marco Marangio (Prospero), Mingfu Guo (Alonso), Mikael Champs (Gonzalo)© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Oumy Cissè (Ariel)

© Rupert Larl

Marco Marangio (Prospero), Oumy Cissè (Ariel)© Rupert Larl

Pressestimmen

Tiroler Krone

William Skakespeare – größter Dramatiker aller Zeiten – trifft auf Enrique Gasa Valga – ein Großer des Tanzes. Die Mischung: stürmisch! […] Enrique Gasa Valga setzt auf pulsierende Bilder. Bilder, die berühren. Bilder, denen man sich nicht entziehen kann. Gasa Valga schafft Klarheit in der Komplexität. Er tut es, weil er auf die ganz großen Emotionen setzt: auf Liebe, auf Angst, auf Leidenschaft. Auf einer einsamen Insel spielt „The Tempest“. Und auf diese einsame Insel holt Enrique Gasa Valga auch das Publikum. Es entsteht ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Ein Sog der Kontraste: Die Leidenschaft ist voller Zärtlichkeit. Die Impulsivität voller Stille. In der Intimität entwickelt sich eine Spiritualität.

Tiroler Tageszeitung

Die Tänzer und Tänzerinnen sind technisch fabelhaft […] und im Rahmen der Choreografie ausdrucksstark. Entscheidend lebt die Produktion von ihrer Bildmächtigkeit. Helfried Lauckner stellte das Fragment eines Schiffswracks an ein Ufer, das über eine Sanddüne erreicht wird. Birgit Edelbauer-Heiss sorgte dafür, dass die Personen über die Kostüme kenntlich bleiben, Florian Weissleitner schafft durch seine Lichtregie bestechende Stimmungen und gibt Ariel durch weiße Lichtströme sogar die Idee des poetischen Luftgeistes zurück. Mächtig wirken die Videos von Albert Serradó und Marco Chiodi. Da schäumt das Meer heftig auf, beruhigt sich nach Regen, Sturm und Gewitter, wechselt die Richtung, das Liebespaar im Rhythmus der Wellen wird wie die ganze Szene von Liebe und Meer überschwemmt.

Bezirksblätter

In Gasa Valgas Interpretation von Shakespeares Alterswerk sind alle Figuren letztlich Glückssuchende und findet sich die Erlösung darin, Macht und Kontrolle bewusst abzugeben und dem Weg der Liebe zu folgen. Das Premierenpublikum dankte mit anhaltendem Jubel und Standing Ovations für knapp zwei Stunden berückend schöne Tanzszenen zu einem großartig gewählten Soundtrack.