Tanztheater

Una Noche Elegante

Premiere am 02.02.2019

Großes Haus

Choreografien von Jiří Kylián, Uwe Scholz und Nacho Duato

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde 50 Minuten . Eine Pause

Matinee am 27.01.2019
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Inhalt

Nach Ménage-à-trois und Masterpieces setzt Enrique Gasa Valga mit Una Noche Elegante die Reihe großer zeitgenössischer Choreografien fort.
Jiří Kyliáns 1991 entstandene Kreation Un ballo ist das erste Ballett, das er für die Nachwuchscompagnie des Nederlands Dans Theaters erschaffen hat. In seiner über 20-jährigen Direktionszeit etablierte er das NDT als die führende zeitgenössische Compagnie Europas. „Ein Tanz, Musik, mehr nicht“, so beschrieb der tschechische Choreograf diese „Übung für Musikalität und Sensibilität zwischen männlichen und weiblichen Partnern“, die sich zu Maurice Ravels Menuett aus Le tombeau de Couperin und seiner Pavane pour une infante défunte entwickelt.
Uwe Scholz choreografierte sein Tanzstück Oktett nach dem gleichnamigen Musikwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Urfassung entstand 1987 für das Zürcher Ballett in der Ausstattung von Karl Lagerfeld; 2000 studierte Uwe Scholz eine Neufassung dieses modernen Tanzklassikers für das Leipziger Ballett ein und übernahm dabei auch die Gestaltung der Ausstattung.
Nacho Duato, Intendant des Staatsballetts Berlin, lässt in seiner Choreografie Por vos muero das Spanien des 15. und 16. Jahrhunderts mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes aufleben. Er setzt in dieser 1996 für die spanische Compañía Nacional de Danza entstandenen Arbeit Gedichte von Garcilaso de la Vega und spanische Musik aus jener Zeit ein und zeigt uns so die Vielfalt der kulturellen Einflüsse der spanischen Renaissance.
Ein Tanzabend der Extraklasse, voller Eleganz und Anmut.

 

Enrique Gasa Valga
Nach zehn Jahren als Direktor habe ich die Ehre und die Freude, meinen TänzerInnen mit diesen Meisterchoreografien eine Aufgabe von höchster Qualität zu stellen.
Lassen wir die Tanzwelt auf Innsbruck schauen!

Besetzung

UN BALLO Ensemble

Foto Rupert Larl

UN BALLO EnsembleFoto Rupert Larl

UN BALLO vorne: Addison Ector, Lara Brandi

Foto Rupert Larl

UN BALLO vorne: Addison Ector, Lara BrandiFoto Rupert Larl

UN BALLO Gabriel Marseglia, Alice White

Foto Rupert Larl

UN BALLO Gabriel Marseglia, Alice WhiteFoto Rupert Larl

UN BALLO Martin Segeťa, Brígida Pereira Neves

Foto Rupert Larl

UN BALLO Martin Segeťa, Brígida Pereira NevesFoto Rupert Larl

UN BALLO Nicola Strada, Mikael Champs, Sayumi Nishii, Camilla Danesi

Foto Rupert Larl

UN BALLO Nicola Strada, Mikael Champs, Sayumi Nishii, Camilla DanesiFoto Rupert Larl

UN BALLO die Damen: Alice White, Deia Cabalé, Maria Pilar Sanchéz

Foto Rupert Larl

UN BALLO die Damen: Alice White, Deia Cabalé, Maria Pilar SanchézFoto Rupert Larl

UN BALLO Deia Cabalé, Emanuele Chiesa

Foto Rupert Larl

UN BALLO Deia Cabalé, Emanuele ChiesaFoto Rupert Larl

OKTETT Brígida Pereira Neves, Sayumi Nishii, Chiara Ranca, Maria Pilar Sanchéz, Alice White, Balkiya Zhanburchinova

Foto Rupert Larl

OKTETT Brígida Pereira Neves, Sayumi Nishii, Chiara Ranca, Maria Pilar Sanchéz, Alice White, Balkiya ZhanburchinovaFoto Rupert Larl

OKTETT Balkiya Zhanburchinova

Foto Rupert Larl

OKTETT Balkiya ZhanburchinovaFoto Rupert Larl

OKTETT Chiara Ranca, Mingfu Guo, Maria Pilar Sanchéz, Gabriel Marseglia, Balkiya Zhanburchinova, Addison Ector

Foto Rupert Larl

OKTETT Chiara Ranca, Mingfu Guo, Maria Pilar Sanchéz, Gabriel Marseglia, Balkiya Zhanburchinova, Addison EctorFoto Rupert Larl

OKTETT im Sprung: Federico Moiana

Foto Rupert Larl

OKTETT im Sprung: Federico MoianaFoto Rupert Larl

OKTETT Balkiya Zhanburchinova

Foto Rupert Larl

OKTETT Balkiya ZhanburchinovaFoto Rupert Larl

OKTETT Addison Ector, Balkiya Zhanburchinova

Foto Rupert Larl

OKTETT Addison Ector, Balkiya ZhanburchinovaFoto Rupert Larl

OKTETT Addison Ector, Balkiya Zhanburchinova

Foto Rupert Larl

OKTETT Addison Ector, Balkiya ZhanburchinovaFoto Rupert Larl

OKTETT Yulian Botnarenko, Balkiya Zhanburchinova, Addison Ector

Foto Rupert Larl

OKTETT Yulian Botnarenko, Balkiya Zhanburchinova, Addison EctorFoto Rupert Larl

POR VOS MUERO Nicola Strada, Alice White

Foto Rupert Larl

POR VOS MUERO Nicola Strada, Alice WhiteFoto Rupert Larl

7868

POR VOS MUERO Deia Cabalé, Mikael Champs

Foto Rupert Larl

7868POR VOS MUERO Deia Cabalé, Mikael ChampsFoto Rupert Larl

POR VOS MUERO Mikael Champs, Camilla Danesi, Gabriel Marseglia, Sayumi Nishii

Foto Rupert Larl

POR VOS MUERO Mikael Champs, Camilla Danesi, Gabriel Marseglia, Sayumi NishiiFoto Rupert Larl

POR VOS MUERO Brígida Pereira Neves, Lara Brandi, Chiara Ranca

Foto Rupert Larl

POR VOS MUERO Brígida Pereira Neves, Lara Brandi, Chiara RancaFoto Rupert Larl

POR VOS MUERO Federico Moiana, Lara Brandi, Martin Segeťa

Foto Rupert Larl

 

POR VOS MUERO Federico Moiana, Lara Brandi, Martin SegeťaFoto Rupert Larl 

POR VOS MUERO Chiara Ranca, Sayumi Nishii, Lara Brandi, Alice White, Brígida Pereira Neves, Camilla Danesi

Foto Rupert Larl

POR VOS MUERO Chiara Ranca, Sayumi Nishii, Lara Brandi, Alice White, Brígida Pereira Neves, Camilla DanesiFoto Rupert Larl
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Pressestimmen

Bochumer Zeitung

Die Tanzcompany des Tiroler Landestheater überzeugt in allen drei Choreografien und zeigt sich auf der Höhe im klassischen wie im zeitgenössischen Tanz. Das Publikum war begeistert und spendete langanhaltenden Applaus. Die „elegante Nacht“ ist ein gelungener Mix aus Moderne und Klassik und bietet für alle etwas.

Krone

Kerzen erhellen den Bühnenraum. Ganz langsam kommen die Tänzer zum Bühnenrand. Und dann erklingt die Musik. Musik von Maurice Ravel. Und da ist es dann auch schon passiert. Man ist gefangen – von einer einzigartigen Symbiose von Musik und Tanz. Der ein oder andere mag vielleicht eine Geschichte hineininterpretieren, aber eigentlich geht es nur um Tanz. Tanz, der aufgeht in der Musik. Musik, die aufgeht im Tanz. Immer getragen von großen Emotionen. Immer getragen von einer fast überirdischen Schönheit.

Tiroler Tageszeitung

Die Musik steht deutlich mehr im Mittelpunkt als sonst. […] Große Werke des klassischen Katalogs wie Mendelssohn Bartholdys „Oktett“ in Es-Dur op. 20 für acht Streicher werden in getanzte Noten verwandelt. Auftritte und Abgänge erfolgen im Takt, ein „piano“ auf dem Notenblatt verlangt tänzerische Zurückhaltung, ein „forte“ dagegen resolutes Vorpreschen.

tanz.at

„Por vos muero“ von Nacho Duato – das letzte Stück der Triade – ist eine Reminiszenz an die spanische Renaissance. […] Duato spiegelt durch weiche und gleitende Bewegungen oder in feurigen Passagen die stolze Zeit des goldenen Spanischen Zeitalters wieder. Der ehemalige Intendant des Staatsballetts Berlin reiste für die Premiere selber nach Innsbruck ein. Er setzte dadurch ein Zeichen dafür, dass Innsbruck weit über die Grenzen Österreichs durch seine Tanzcompany bekannt ist.