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Für Studie­rende

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Dem Theaterdirektor in Goethes „Faust“ folgend:
So schreitet in dem engen Bretterhaus
Den ganzen Kreis der Schöpfung aus,
Und wandelt mit bedächt'ger Schnelle
Vom Himmel durch die Welt zur Hölle.

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> Klassik-Lounge
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Stückempfehlungen

Fantastische Oper von Jacques Offenbach. Text von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Drama von Jules Barbier und Michel Carre

Hoffmanns Erzählungen
In seinen faszinierenden Erzählungen verknüpfte E.T.A. Hoffmann die Wirklichkeit mit fantastischen Elementen. Ein raffinierter Schachzug des Komponisten Jacques Offenbach war es daher, die drei Geschichten Der SandmannRat Krespel und Die Abenteuer der Silvesternacht, zur Basis einer Opernhandlung zu machen. Dabei wird der Schriftsteller selbst zur Hauptfigur. Als er zu erzählen beginnt, taucht man in seine Vergangenheit ein …

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Schauspiel nach dem Roman von Mark Haddon. Bühnenfassung von Simon Stephens. Deutsch von Barbara Christ

Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
Ein superguter Tag – für den Asperger-Autisten Christopher ist das ein Tag, an dem der Schulbus an fünf roten, hintereinander geparkten Autos vorbeifährt. Rot, Primzahlen, Logik – das mag Christopher; Gelb, Unordnung und Überraschungen wie den toten Nachbarshund Wellington weniger. Bei der Suche nach des Rätsels Lösung an Christophers Seite gestellt, wundert man sich bald auch als Zuschauer, wie sonderbar unsere Welt doch ist.

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Der Tragödie Erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Faust
Jeder kennt Goethes Faust? Ja – und nein. Die Vielschichtigkeit und die Aktualität von diesem Opus Magnum überraschen immer wieder. Ganz unmittelbar beschreibt Goethe den Drang, diesen einen perfekten Moment zu finden, der allem einen Sinn zu geben vermag; die Ruhelosigkeit und stetige Flucht vor der Realität; die Verlockungen des Lebens; die Verzweiflung über das Zerbrechen einer großen Liebe; den Schmerz des Verrats.

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Nach einer Idee von Jerome Robbins. Buch von Arthur Laurents. Musik von Leonard Bernstein. Gesangstexte von Stephen Sondheim. Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser und Nico Rabenald

West Side Story
New York. In einem Viertel rivalisieren zwei Gangs: die einheimischen Jets und die aus Puerto Rico stammenden Sharks. Riff, der Anführer der Jets, schwört, dass er Bernardos Sharks aus „seinen“ Straßen vertreiben werde. Dabei soll ihn Tony unterstützen, sein Freund und ehemaliger Mitbegründer der Jets. Doch Tony ist der Gang nicht nur entwachsen, er hat sich außerdem Hals über Kopf in Bernardos Schwester Maria verliebt. Alle wissen: Diese Liebe hat eigentlich keine Chance.

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Schauspiel von Franz Kranewitter

Andre Hofer
Die Aufführung von Kranewitters Andre Hofer 1903 in Innsbruck wurde zum Skandal: Denn die Handlung der Tragödie setzt ein, als ein Sieg der Tiroler schon nicht mehr möglich ist. Der Autor wagte mit seiner Sicht eines Schwachen, eines Zweifelnden, eines Getriebenen eine völlige Neuinterpretation des Wirtes aus dem Passeiertal. Sein Interesse galt der Figur im Scheitern.

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Tanzstücke von Ohad Naharin und Jiři Kylian.

Masterpieces
Ohad Naharin gilt als „Guru des modernen Tanzes“. Mit Minus 16 schuf er ein phänomenales Tanzstück, dessen atemberaubende Bewegungsabläufe und einfühlsame Ausdrucksformen eine furiose Hommage an den Körper in Bewegung sind. Kombiniert wird das „Meisterstück“ an diesem hochkarätigen Tanzabend mit einem Schlüsselwerk von Jiří Kylián: Petite mort. Das Markenzeichen dieses großen Choreografen ist es, visuelle Überraschungen in Szene zu setzen, geistreich, witzig und auf alle Fälle energiegeladen.

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Tragodie von Sophokles

Antigone
Bis heute geht eine ungebrochene Faszination von der Figur der Antigone aus, die sich gegen das Gebot des Herrschers stellt, um ein Menschenrecht durchzusetzen. Die Unerbittlichkeit, mit der König Kreon das Recht umsetzt, und die Wucht der darauf folgenden Katastrophen erschüttern und berühren. Aber hat die gefühlte Wahrheit einer Antigone tatsächlich mehr Berechtigung als das für alle gültige Gesetz?

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Schauspiel von Thomas Jonigk nach dem Roman von Stefan Zweig

Ungeduld des Herzens
Stefan Zweigs Roman spielt im Jahr 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Erschreckend klar führt er uns vor Augen, wie die Figuren unaufhaltsam auf die persönliche Katastrophe zusteuern, während die Welt – von ihnen unbemerkt – den gleichen Weg geht. Thomas Jonigk hat den Roman zu einem Kammerspiel verdichtet, in dem fünf Charaktere aufeinandertreffen und sich in ihren Ängsten, Sehnsüchten und Erwartungen unausweichlich ineinander verstricken.

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Tanzstück von Marie Stockhausen . Libretto von Marie Stockhausen und Katajun Peer-Diamond

Die lautlose Welt der Anne Frank
„Ich denke auch, dass sich später keiner für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird“, schrieb Anne Frank in ihr Tagebuch. Tatsächlich ist es zu einem der bekanntesten Zeitzeugnisse über das Grauen des Holocausts geworden. Marie Stockhausen, die sich mit ihren poetischen und berührenden choreografischen Porträts einen Namen gemacht hat, widmet ihren nächsten Tanzabend diesem Mädchen und dessen ganz besonderer Welt.

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Klassik-Lounge

Empfohlen für Klassik-Einsteiger ab 18 Jahren: ohne Dresscode!

Wer klassischer Musik tendenziell nicht abgeneigt ist, aber weniger Lust hat, in einem Konzertsaal still sitzen zu müssen, ist hier richtig. Musiker des TSOI spielen kurze Kammermusikstücke in Wohnzimmeratmosphäre – und sie spielen nicht nur, sie erzählen auch etwas. Und wer gut aufpasst, kann beim Quiz zwei Freikarten für das jeweils nächste Symphoniekonzert gewinnen – und findet das Stillsitzen bei Musikgenuss dann vielleicht gar nicht mehr so schlimm …

TERMINE Dienstag

Lush Life 03. Oktober 2017 
Innsbrucker Salonquintett und Special Guest Nathan Trent

Schlafgewölk 19. Dezember 2017 
Andrea Rainer (Flöte) und Robert Gmachl-Pammer (Vibraphon)

Memories of the Street 06. Februar 2018 
Dragan Trajkovski (Kontrabass) und Ensemble INN

Oper – alles Drama? 03. April 2018
Magdalena Hoffmann (Harfe) und Anna Klie (Flöte)

Komm lieber Mai und mache … 29. Mai 2018 
Angela Lasota de Andres (Violine), Philip Nolte (Bratsche), Erich Niederdorfer (Cello)

ORT Die Bäckerei – Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck
BEGINN 20.30 Uhr Live-Act & Quiz, 19.30 Uhr Open doors & Bar
ENTRITT frei(willige Spenden)!

Das Jugend & Studenten.Abo Spezial

am Donnerstag

Das Jugend & Studenten.Abo Spezial umfasst sechs Vorstellungen im Tiroler Landestheater und ein Symphoniekonzert freier Wahl. um unschlagbare 59 € bekommen SchülerInnen und Lehrlinge bis zum vollendeten 21. Lebensjahr sowie Studierende bis zum vollendeten 27. Lebensjahr die ganze Bandbreite, die das Theater zu bieten hat: Oper, Schauspiel, Musical und Tanz. Das Abo ist dabei an keine Platzkategorie gebunden: Von der ersten Reihe bis zu den Logen ist hier (nach Verfügbarkeit) alles möglich! Wer seinen Lieblingsplatz gefunden hat, behält diesen bei allen Terminen. Frühzeitiges Buchen lohnt sich.

Darüber hinaus bietet dieses Abo die perfekte Gelegenheit, gleichgesinnte und theaterbegeisterte Jugendliche und Studierende kennenzulernen. Beim ersten Termin am 19. Oktober gibt es eine spezielle Einführung für alle jungen AbonnentInnen, bei der man nicht nur Hintergrundinformationen über die Inszenierung von Hoffmanns Erzählungen erhält, sondern sich bei einem Freigetränk in lockerer Atmosphäre über die Erwartungen an die bevorstehende Spielzeit austauschen kann.

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