Tänze und Träume: Neujahrskonzert Jänner 2027
TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz, Sopranistin Julia Grüter und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck verzaubern beim Neujahrskonzert 2027 mit einem erlesenen Programm, das einerseits dem Jahresregenten Ludwig van Beethoven die Reverenz erweist und zugleich traumwandlerisch zwischen Liebessehnsucht und Lebensfreude tänzelt.
Begrüßen Sie gemeinsam mit TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz, Sopranistin Julia Grüter und dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck am 1. Jänner 2027 das noch junge Jahr. Freuen Sie sich beim Neujahrskonzert 2027 Tänze und Träume auf ein Programm mit Melodien aus Wiener Klassik, Romantik und Operette, das sowohl zum Träumen einlädt als auch für Champagnerlaune sorgt.
„Unser Programm Tänze und Träume spannt einen großen Bogen vom Jahresregenten Beethoven über Dvořáks schwungvolle Slawische Tänze hin zu den Schätzen der Goldenen und Silbernen Wiener Operette“, so TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz, der erneut als Moderator durch das traditionsreiche Konzert führen wird. Neben der weiteren konzertanten Zusammenarbeit mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck freut sich Prießnitz besonders auf die Partien der europaweit gefeierten Sopranistin Julia Grüter, die seit der Spielzeit 2018/19 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg ist. „Julia Grüters edler Sopran und der glanzvolle Klang des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck werden unser Publikum zauberhaft im Neuen Jahr begrüßen.“
Ludwig van Beethovens Egmont-Ouvertüre verbreitet zu Beginn des Konzerts eine festliche Atmosphäre und einen Hauch von Dramatik. Im Jahr 2027 gedenkt die Musikwelt des 200. Todestages dieses großen Komponisten. Julia Grüter taucht anschließend in die Welt verschiedenster Arien von Beethoven, Dvořák, Strauss und Lehár ein, die um den Traum vom Liebesglück kreisen. Das berühmte Lied an den Mond aus Antonín Dvořáks Oper Rusalka gilt als eine der stimmungsvollsten Arien der Romantik. Musikalisch von berückender Schönheit, entführt sie in eine zauberhafte, traumverlorene Klangwelt voller Sehnsucht nach Liebe und Erfüllung.
Tänzerische Lebensfreude wiederum prägen Dvořáks Slawische Tänze. Im zweiten Konzertteil entfaltet sich mit Werken von Johann Strauss und Franz Lehár der unverwechselbare Charme der Wiener Operette: Dabei ist neben einem absoluten Neujahrsklassiker – der spritzigen Tritsch-Tratsch-Polka– unter anderem der Csárdás aus Johann Strauss’ Operette Die Fledermaus zu hören, in dem sich sehnsüchtiges Träumen und tänzerische Rhythmen vereinen.
Voller Vorfreude auf das stimmungsvolle Programm zeigt sich auch Intendantin Irene Girkinger: „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren TLT-Chefdirigenten Gerrit Prießnitz ein weiteres Mal als Dirigenten und Conférencier für das Neujahrskonzert unseres Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck gewinnen konnten. Gerrit hat die unglaubliche Gabe, so farbenreich und begeisternd über Musik zu sprechen, dass man die einzelnen Werke – obwohl noch gar kein Ton erklungen ist – innerlich schon hören und fühlen kann. Mit ihm als Dirigenten und Moderator, mit Julia Grüter als Solistin und unserem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck als einzigartigem und wichtigstem Klangkörper im Westen Österreichs werden wir dem Jahr 2027 einen fulminanten Auftakt bescheren.“
TÄNZE UND TRÄUME
1. Jänner 2027, 17.00 Uhr
Congress Innsbruck, Saal Tirol
Dirigent & Moderation Gerrit Prießnitz
Sopranistin Julia Grüter
Gerrit Prießnitz
Der gebürtige Bonner ist seit der Spielzeit 2024/25 Chefdirigent des Tiroler Landestheaters Innsbruck sowie ein gefragter Gast am Pult verschiedener internationaler Orchester und Opernhäuser. Seine jüngsten Debüts beinhalteten u. a. das Seoul Philharmonic Orchestra, die Belgrader Philharmonie und die Filharmonie Brno.
Nach seinem mit Auszeichnung absolvierten Studium an der Universität Mozarteum Salzburg war er zunächst am Theater Erfurt engagiert. Von 2006 bis 2023 war er der Volksoper Wien in wechselnden Funktionen verbunden, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigierte. 2018/19 war Gerrit Prießnitz Erster ständiger Gastdirigent des Theaters Chemnitz.
Gastspiele führten ihn an die Wiener Staatsoper, ins Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, an die Hamburgische Staatsoper und die Oper Köln, zum Bruckner Orchester und ans Landestheater Linz, nach Japan, Südkorea, Luzern, Sofia, Bologna sowie zu diversen deutschen Orchestern und Opernhäusern; darunter das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die Bamberger Symphoniker, das Aalto Theater Essen, das Münchner Rundfunkorchester, die Staatskapelle Halle, das Beethovenfest Bonn, das Staatstheater Augsburg und die Dortmunder Philharmoniker.
Gerrit Prießnitz arbeitete mit Sänger:innen wie Piotr Beczala, Jennifer Larmore, Klaus Florian Vogt, Vesselina Kasarova, Daniel Behle und Solist:innen wie Elina Vähälä, Jaehong Park und anderen.
2023 trat er eine Professur am Institut für Musiktheater der Kunstuniversität Graz (KUG) an, seit Herbst 2017 bekleidete er zuvor einen Lehrauftrag für Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). 2024 verlieh die Bundesregierung ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.
Julia Grüter
Die aus Nordrhein-Westfalen stammende Sopranistin Julia Grüter ist seit der Spielzeit 2018/19 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Dort ist sie seitdem an zahlreichen Produktionen beteiligt, so etwa als Romilda (Xerxes) und Gretel (Hänsel und Gretel), sowie als Euridice (L’Orfeo von Monteverdi) und Fiordiligi (Così fan tutte). In La Calisto sang sie 2020 die Titelpartie.
2021/22 debütierte sie mit drei großen Fachpartien: Micaëla (Carmen), Mélisande (Pelléas et Mélisande) und Sophie (Der Rosenkavalier). Ein weiteres Rollen- und Hausdebüt gab sie als Zdenka (Arabella) am Aaltotheater Essen. In der Nürnberger Spielzeit 22/23 übernahm sie erneut eine Titelpartie der Barockoper Talestri, außerdem gab sie ihre erste Susanna (Le nozze di Figaro). Bei den Bayreuther Festspielen trat Julia Grüter 2023 erstmals als Blumenmädchen (Parsifal) sowie als Junger Hirt (Tannhäuser) auf. 2023/24 gab sie als Donna Anna (Don Giovanni) in Nürnberg ein weiteres von Presse und Publikum gefeiertes Rollendebüt. Im Sommer 2024 gastierte sie an der Komischen Oper Berlin in einer szenischen Produktion von Händels Messiah im Tempelhof-Hangar. Im Frühjahr 2025 debütierte sie in Nürnberg mit sehr positiver Resonanz als Alcina und übernahm erstmalig die Partie der Contessa (Le nozze di Figaro). Zum Ende der Spielzeit 24/25 sang Julia Grüter bei einer konzertanten Aufführung von Wagners Siegfried die Stimme des Waldvogels am Teatro Comunale di Bologna.
Zahlreiche Konzerte führten die Sopranistin quer durch Europa, besonders hervorzuheben sind ihre Auftritte als Solistin in Werken wie Bachs Weihnachtsoratorium, Haydns Schöpfung, Mendelssohns Elias, Mahlers 4. Sinfonie sowie die Requiems von Mozart und Brahms. Mit diesen und anderen Werken arbeitete sie gemeinsam mit Dirigent:innen wie Joana Mallwitz, Vladimir Jurowski, Markus Poschner, Oksana Lyniv oder Jac van Steen. Im Mai 2025 gab sie ihr Nordamerika-Debüt mit Beethovens Missa Solemnis mit dem Atlanta Symphony Orchestra unter der Leitung von Nathalie Stutzmann.
Julia Grüter studierte zunächst Schulmusik mit Hauptfach Gesang bei Sabine Toliver. Im Anschluss absolvierte sie ein klassisches Gesangstudium an der Musikhochschule Münster bei Dr. Zelotes Edmund Toliver mit Bestnoten und Opernzertifikat. Mit beiden Lehrpersonen verbindet sie bis heute eine intensive Zusammenarbeit. Darüber hinaus ergänzten Meisterkurse bei u. a. KS Brigitte Fassbaender und Mireille Delunsch ihre Ausbildung. Bevor Julia Grüter ins Nürnberger Ensemble wechselte, war sie für zwei Spielzeiten Mitglied im oberösterreichischen Opernstudio des Landestheaters Linz.
Julia Grüter ist zweite Preisträgerin des Internationalen Liedduo-Wettbewerbs Ratingen 2015 und war im Jahr darauf Stipendiatin des Dortmunder Richard-Wagner-Verbandes. 2017 überzeugte sie beim Linzer Operettenwettbewerb und wurde sowohl mit dem 1. Preis als auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Bei einem der wichtigsten Wettbewerbe unserer Zeit, dem internationalen Gesangswettbewerb der ARD, konnte sie sich 2021 gegen mehrere hundert Mitbewerber:innen durchsetzen und gewann einen dritten Preis.
KARTENVORVERKAUF
Der Vorverkauf für das Neujahrskonzert 2027 beginnt am 2. Jänner 2026 um 10.00 Uhr beim Kassa & Aboservice im Haus der Musik Innsbruck sowie in unserem Webshop. Bis einschließlich 31. Jänner 2026 erhalten Frühbucher:innen 15 % Bonus auf Tickets für das Neujahrskonzert 2027. Alle, die persönlich von 2. bis 31. Jänner 2026 im Kassa & Aboservice im Haus der Musik Innsbruck eine Karte für das Neujahrskonzert 2027 kaufen, erhalten als Dankeschön einen süßen Neujahrsgruß.
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