Symphoniekonzert

8. Symphonie­konzert

Congress Saal Tirol

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Foyer

Inhalt

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Adagio und Fuge c-Moll KV 546

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH (1906-1975)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107

PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (1840-1893)
Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

 

SCHICKSALE
Das Fanfarenthema der Hörner am Anfang ist das „Fatum, das eifersüchtig darüber wacht, dass Glück und Frieden nie vollkommen werden“, schrieb Tschaikowski zu seiner 
4. Symphonie, die der lettische Dirigent Andris Poga an das Ende eines schicksalshaften Programms setzt. Schostakowitsch arbeitete die furchtbare Stalin-Ära in seiner Musik auf, wie im ersten Cellokonzert. Die klingende Autobiographie wird von dem russischen Cellisten Alexander Kniazev offengelegt, der noch mit Mstislav Rostropowitsch musizierte und als dessen legitimer Nachfolger gilt. Auf das Rostropowitsch gewidmete Es-Dur-Cellokonzert von Schostakowitsch führt in der parallelen Molltonart c-Moll Mozarts düster-tragisches Streicherwerk Adagio und Fuge hin. Mit Andris Poga dirigiert ein junger Pultstar das Symphonieorchester, der unter anderem beim Boston Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern gastiert.