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Musiktheater

La Traviata

Oper von Giuseppe Verdi. Text von Francesco Maria Piave.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

MUSIKALISCHE LEITUNG Kerem Hasan
REGIE Magdalena Weingut
BÜHNE Helfried Lauckner
KOSTÜME Michael D. Zimmermann

Premiere am 13. Mai 2023
Matinee am 30. April 2023

Inhalt

Amore e morte – Liebe und Tod. So wollte Giuseppe Verdi ursprünglich seine Oper nennen, die er 1853 auf der Grundlage des Dramas Die Kameliendame von Alexandre Dumas d. J. komponierte. Schließlich erhielt das Werk aber den Titel La Traviata, also: die vom Weg Abgekommene. Das eröffnet mehrere Interpretationsmöglichkeiten: Wird die Titelfigur Violetta Valéry so bezeichnet, weil sie als Kurtisane, die sich mit zahlreichen Männern umgibt, den Pfad der tugendhaften Frau verlassen hat? Oder weil sie dieses Leben aufgibt, um mit Alfredo Germont zusammen zu sein, dem ersten Mann, den sie wirklich liebt? Oder ist es der Weg der wahren Liebe, von dem sich Violetta gezwungenermaßen abwendet, weil Alfredos Vater fürchtet, die Verbindung seines Sohnes mit einer Dame zweifelhaften Rufs würde die Ehre seiner Familie beschmutzen? Zu spät erkennt Germont seinen Fehler. Der Tod der schwerkranken Violetta verhindert, dass sie und Alfredo erneutes Liebesglück erleben dürfen.

La Traviata ist eine der beliebtesten und meistaufgeführten Opern Verdis. Nummern wie dem Trinklied Alfredos, „Libiamo, ne lieti calici“, das die Atmosphäre eines ausgelassenen Fests vermittelt, steht eine detailgenaue musikalische Charakterisierung Violettas gegenüber. Sprechen ihre Koloraturen zu Beginn der Oper noch dafür, dass sie das Leben leichtnimmt und die Sinnesfreuden genießt, so zeigt sich in den zarten, lyrischen Kantilenen ihr Wandel zur liebenden und verletzlichen Frau. Eine Paraderolle für eine Sängerdarstellerin.

Ich will neue, schöne, große, abwechslungsreiche, kühne Stoffe. Kühn bis zum Äußersten, neu in der Form.
GIUSEPPE VERDI

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