Sonntagsmatineen: Klangvolle Übergabe und Dank

16.1.2026 / blog
Kerstin Siepmann übergibt die Planung der Sonntagsmatineen in die Hände von Jakob Mitterer. © Raphael Gutleben Kerstin Siepmann übergibt die Planung der Sonntagsmatineen in die Hände von Jakob Mitterer.

Farbenreiche Kammermusik, ein festlicher Vormittag und ein besonderer Moment des Dankes

Wenn an diesem Wochenende die 2. Sonntagsmatinee im Großen Saal des Haus der Musik Innsbruck über die Bühne geht, steht nicht nur farbenreiche Kammermusik im Mittelpunkt, sondern auch ein Moment des Innehaltens und der Anerkennung.

Denn diese Matinee ist zugleich ein Dank an Kerstin Siepmann, die rund 20 der inzwischen 25 Jahrgänge dieser Konzertreihe organisatorisch und planerisch geprägt hat. Mit großem Engagement, Ideenreichtum und einem feinen Gespür für spannende Programme hat sie die Sonntagsmatineen zu dem gemacht, was sie heute sind. Nun übergibt sie die Planung an Jakob Mitterer und freut sich darauf, die Reihe künftig wieder «von außen» zu genießen, als Zuhörerin, gelegentliche Mitspielende und weiterhin als Programm-Schreiberin.

Umso schöner, dass dieser Übergang im Rahmen eines Konzerts stattfindet, das perfekt zur Geschichte der Reihe passt. Ein Konzert, das mit seiner Vielfalt, seinem Humor und seinem kammermusikalischen Reichtum erneut zeigt, warum diese Reihe seit Jahrzehnten sehr beliebt ist.

Auf dem Programm stehen drei farbstarke Werke in außergewöhnlichen Besetzungen:

  • Allan Stephenson – Divertimento für Fagottquartett mit Alejandro Fela, Kerstin Siepmann, Robert Gonzalez (Fagott) und Inès Pyziak (Kontrafagott)
  • Marc Mellits – Splinter für Reed Quintett mit Florian Oberhofer (Oboe), Magdalena Wetscher (Klarinette), Alex Designori (Saxophon), Kerstin Siepmann (Fagott), Werner Hangl (Bassklarinette)
  • Rolf Kühn – Clarinet Connection mit Gabi Amon, Lila Scharang, Magdalena Wetscher, Christian Hopfgartner, Werner Hangl (Klarinetten)

Die 2. Sonntagsmatinee verspricht damit einen festlichen Vormittag voller Charakter, Klangfarben und überraschender Ensemble-Momente – und bildet zugleich einen würdigen Rahmen, um Kerstin Siepmanns Beitrag zu dieser Konzertreihe sichtbar zu machen.