«Es ist nichts anderes als Spitzensport!»
«Mozart schreibt Koloraturen, die sind pure Zerstörung – musikalische Raserei», sagt die Sopranistin Susanne Langbein. Sie singt die Elettra in Mozarts monumentaler Oper «Idomeneo» in der Neuinszenierung am TLT unter der Regie von Henry Mason. «Elettra ist keine Bösewichtfigur, sondern eine zutiefst emotional verletzte Frau!»
Die Oper erzählt von einem König, der seinen eigenen Sohn opfern soll, von Liebe zwischen Feinden und der zerstörerischen Logik des Krieges. Der Stoff ist von erschreckender Aktualität – eine Oper über Trauma, Gewalt und die Frage: Was ist ein Menschenleben wert?
Susanne Langbein ist zu Gast bei Kulturjournalistin Verena Gruber in der neuen Episode des Theaterpodcasts «Kantinengespräche». Sie spricht darüber, wie sie als Sängerin musikalischen Kontrollverlust technisch beherrscht, warum Elettras letzte Arie mit einem Schrei beginnt, weshalb sie nach Premieren am liebsten auf die Berge geht und wie eine zufällige Begegnung bei IKEA ihre Rückkehr ans TLT möglich machte.
Der Podcast endet mit dem Kantinengespräch-PING PONG!
Eine Frage – 2 Optionen – rasantes Tempo…
…und die Schlussfrage: Was ist Dein Lieblingsort in Innsbruck?
«Wenn du emotional ausbrichst, musst du komplett bei dir sein!»



