
© Gerald v. Foris
Jessica Glause
Jessica Glause ist eine deutsche Theater- und Opernregisseurin. Sie studierte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis in Hildesheim. In ihren Arbeiten an Stadt- und Staatstheatern – darunter das Münchner Volkstheater, das Schauspiel Frankfurt, die Münchner Kammerspiele, das Deutsche Theater Berlin, die Bayerische Staatsoper, das Staatstheater und die Staatsoper Stuttgart – arbeitet sie regelmäßig an der Schnittstelle von zeitgenössischer Dramatik, Musiktheater und partizipativer Praxis.
Ihre Inszenierungen verhandeln häufig gesellschaftliche Fragen wie Geschlechtergerechtigkeit, Migration, Zugehörigkeit und Widerstand gegen Diskriminierung. Besondere Aufmerksamkeit erhielten ihre dokumentarischen Projekte, wie die mit Preisen ausgezeichnete Stückentwicklung Dear Moldova, can we kiss just a little bit? sowie die Inszenierung von Sibylle Bergs Und jetzt die Welt! am Münchner Volkstheater, die den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung gewann. Große Resonanz fanden zudem ihre Musiktheaterproduktionen an der Bayerischen Staatsoper, die sie mit Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund entwickelte. Für ihre Arbeit erhielt Jessica Glause 2018 den Förderpreis für Theater der Stadt München.
In der Begründung der Jury hieß es, dass Jessica Glause „die Dramen der Realität in packende theatrale Erzählungen verwandeln kann". Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt die Uraufführung von Olga Bachs Im Ferienlager am Staatstheater Stuttgart. Zudem inszenierte sie für die Stuttgarter Oper in Kooperation mit den Festspielen Ludwigsburg Mozarts Zaide. Hier verband Glause das Ensemble der Opernsänger:innen mit jugendlichen Laien, welche das Opernfragment interpretierend ergänzten und kommentierten. In der Spielzeit 2025/26 inszeniert Glause erstmals an der Oper in Kassel und kehrt für eine neue Arbeit an das Landestheater Innsbruck zurück.
Ihre Inszenierungen verhandeln häufig gesellschaftliche Fragen wie Geschlechtergerechtigkeit, Migration, Zugehörigkeit und Widerstand gegen Diskriminierung. Besondere Aufmerksamkeit erhielten ihre dokumentarischen Projekte, wie die mit Preisen ausgezeichnete Stückentwicklung Dear Moldova, can we kiss just a little bit? sowie die Inszenierung von Sibylle Bergs Und jetzt die Welt! am Münchner Volkstheater, die den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung gewann. Große Resonanz fanden zudem ihre Musiktheaterproduktionen an der Bayerischen Staatsoper, die sie mit Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund entwickelte. Für ihre Arbeit erhielt Jessica Glause 2018 den Förderpreis für Theater der Stadt München.
In der Begründung der Jury hieß es, dass Jessica Glause „die Dramen der Realität in packende theatrale Erzählungen verwandeln kann". Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt die Uraufführung von Olga Bachs Im Ferienlager am Staatstheater Stuttgart. Zudem inszenierte sie für die Stuttgarter Oper in Kooperation mit den Festspielen Ludwigsburg Mozarts Zaide. Hier verband Glause das Ensemble der Opernsänger:innen mit jugendlichen Laien, welche das Opernfragment interpretierend ergänzten und kommentierten. In der Spielzeit 2025/26 inszeniert Glause erstmals an der Oper in Kassel und kehrt für eine neue Arbeit an das Landestheater Innsbruck zurück.
Wirkt mit bei