Sebastian Euler und Shao-Yin Huang © Christine Schneider

Klavier & Co: Beethoven - Sinfonien an zwei Klavieren

Duo d'Accord

Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben
  • Sonntag 14.3.27
    19.30 Uhr
    Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal
    Verkaufsstart
    Der Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.25. Exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder ab 27.5.25.
    Preise €:37 / 32 / 22 / Ermäßigungen

Programm

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (Fassung für Klavier zu vier Händen von Carl Czerny)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (Fassung für zwei Klaviere von Franz Liszt)

Inhalt

Fast alle erfolgreichen Sinfonien der Klassik und Romantik bis hin zu Mahler erschienen in Ausgaben für Klavier, sei es solo, zu vier Händen oder für zwei Klaviere. In vergangenen Zeiten stand in jedem größeren Haushalt, der etwas auf sich hielt, ein Flügel, auf dem Hausmusik gemacht wurde. Ein Instrument zu beherrschen, gehörte zum guten Ton; vor allem für die Frauen gehörte es zur Erziehung wie heute der Computer. Meist schrieben solch durchaus kunstvolle Arrangements nicht die Komponisten selbst, sondern Schüler und Mitarbeiter wie Beethovens Adlatus Carl Czerny, der selbst auch ein achtbarer Tonsetzer und nicht nur ein Autor von Übungsliteratur war. Dagegen ist eine Transkription wie die der 9. Sinfonie von Franz Liszt nicht für Amateure gedacht, sondern eine hoch virtuose Nachschöpfung, ja mitunter eine Übermalung. Zwar zeichnet Liszt die gewaltigen Innovationen Beethovens, die harmonischen Grenzgänge, das Wechselspiel zwischen Licht und Dunkel und den Schlussjubel nach, aber aus der Bearbeitung wird dennoch eine eigene künstlerische Leistung.

Besetzung