© Michael Venier, Nicola Pavlovic

Wort & Musik: Sonatas and Interludes

Sonaten von Mozart, Clementi, Satie, Cage und Schwitters

Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben
  • Mittwoch 13.1.27
    19.30 Uhr
    Haus der Musik Innsbruck, Großer Saal
    Verkaufsstart
    Der Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.25. Exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder ab 27.5.25.
    Preise €:32 / 27 / 17 / Ermäßigungen

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart Sonate C-Dur KV 545 «Sonata facile»
John Cage aus den «Sonatas and Interludes»
Muzio Clementi Sonatine C-Dur op. 36/1
Erik Satie Sonatine bureaucratique
Kurt Schwitters Ursonate

Inhalt

Florian Birsak wechselt virtuos vom historischen zum modernen Klavier, Rupert Huber führt rezitierend durch einen Abend quer durch die Jahrhunderte. Wolfgang Amadé Mozart macht den Beginn als Beherrscher der modernsten Klaviere seiner Zeit, mit einem Stück, dessen Titel Sonata facile – leichte Sonate – nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es sich dabei um ein brillantes Stück in bester C-Dur-Laune handelt. John Cage, einer der Gurus der Avantgarde und ein grenzüberschreitender Allrounder der Künste, konnte auch geradezu altmeisterlich, aber hintersinnig komponieren. Muzio Clementi, ein älterer Zeitgenosse Mozarts, hat ein Wettspielen gegen diesen verloren – oder war es doch ein Unentschieden? –, aber er war ein famoser Pianist und Komponist. Erik Satie wollte Musik schreiben, die wie Möbel wirken sollte, aber seine satirischen Stücke stecken voll querdenkerischem Witz und überraschender Melodik. Kurt Schwitters schließlich feilte neun Jahre lang bis 1932 an seinem dadaistischen Lautgedicht Ursonate, das ganz ohne Klavier auskommt, aber doch einer viersätzigen klassischen Sonatenform folgt.

Besetzung

RezitationRupert Huber
Hist. Tasteninstrumente & KlavierFlorian Birsak