Kantinengespräche | Träumen als Zaubertrick
In der neuen Folge der Kantinengespräche spricht Kulturjournalistin Verena Gruber mit Oliver Sailer und Benjamin Chamandy über die spartenübergreifende Produktion Don Quichotte.
«Was heißt es, heute ein Held zu sein?»
«Sein großer Zaubertrick ist das Träumen», sagt Oliver Sailer alias Don Quichotte. «Die Musik ist wahnsinnig schön», ergänzt Benjamin Chamandy, der den Sancho Pansa singt.
Don Quichotte von Jules Massenet erzählt von einem Mann, der sich die Welt erträumt, wie sie sein sollte – und der für diesen Traum alles riskiert. Ein Ritter, ein Diener, eine Liebe, die nie eine war, und ein Kampf gegen Windmühlen, der vielleicht nur gegen die eigenen Dämonen geführt wird. Die Neuproduktion am TLT verbindet Musiktheater, Schauspiel und Tanz zu einem Abend, der gleichermaßen melancholisch wie komisch ist – und am Ende, in einer der bewegendsten Sterbeszenen der Operngeschichte, beides zusammenführt.
Oliver Sailer und Benjamin Chamandy sind zu Gast bei Kulturjournalistin Verena Gruber in der neuen Episode des Theaterpodcasts Kantinengespräche. Sie sprechen darüber, was es heute bedeutet, ein Held zu sein, warum Männer weinen dürfen, wie man als Sänger mit der Angst lebt, dass einfach mal die Stimme weg sein könnte, wie schwer eine Ritterrüstung wirklich ist – und warum die beiden sich schon als Kinder bei den Wiltener Sängerknaben kannten, bevor sie als Männer gemeinsam auf dieser Bühne standen.
Der Podcast endet wie immer mit dem Kantinengespräch-PING PONG! Eine Frage – 2 Optionen – rasantes Tempo...
...und die Schlussfrage: Was ist Dein Lieblingsort am Landestheater und in Innsbruck?



