
© Christian Palm
Julia Grüter
Die aus Nordrhein-Westfalen stammende Sopranistin hat sich in den vergangenen Jahren als vielseitige Interpretin ihres Fachs etabliert.
Seit der Spielzeit 2018/19 gehört sie dem Ensemble des Staatstheaters Nürnberg an, wo sie Rollen wie Micaëla, Mélisande, Sophie, Susanna und Contessa, Donna Anna, Agathe und die Titelpartie in Händels Alcina verkörperte.
Gastengagements führten sie u. a. an das Aalto-Theater Essen, an die Oper Frankfurt, zu den Bayreuther Festspielen, an die Komische Oper Berlin, das Landestheater Linz und das Teatro Comunale di Bologna.
Vor ihrem Wechsel nach Nürnberg war sie Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheater Linz; ihr Studium absolvierte sie an der Musikhochschule Münster.
Eine rege Konzerttätigkeit brachte Julia Grüter zudem in zahlreiche europäische Länder. Zu ihren nächsten Plänen gehören u. a. ihr Debüt als Leonore in Beethovens Leonore (Urfassung der Oper Fidelio) bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci sowie im Kulturpalast Dresden, ihr Debüt beim BBC Philharmonic Orchestra im Rahmen einer Tournee mit Brahms' Ein deutsches Requiem, die sie an die Bridgewater Hall Manchester, das Brucknerhaus Linz und die Beethovenhalle Bonn führt, und ihr Debüt in der Isarphilharmonie München mit Bachs Weihnachtsoratorium unter Fabio Biondi.
Höhenpunkte der letzten Saisonen auf dem Konzertpodium waren ihr Debüt in der Berliner Philharmonie mit Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Rundfunk-Symphonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski, ihr umjubeltes Nordamerika-Debüt mit Beethovens Missa solemnis mit dem Atlanta Symphony Orchestra unter der Leitung von Nathalie Stutzmann sowie im Februar 2026 ihr Debüt am Konzerthaus Berlin mit Haydns Die Schöpfung mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Joana Mallwitz.
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