Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 4. Symphoniekonzert © Studio LWZ

4. Symphoniekonzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben, Eine Pause

Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer

  • Donnerstag 18.2.27
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen
  • Freitag 19.2.27

    Hinweis: neue Beginnzeit um 19.30 Uhr

    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen

Programm

Sofia Gubaidulina
Märchenpoem

Wolfgang Amadeus Mozart
Flötenkonzert D-Dur KV 314 (285d)

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 

Dirigentin & Solistin

Dirigentin
Anna Skryleva
Anna Skryleva © Thomas Leidig
Solistin
Daniela Koch
Daniela Koch © Marco Borggreve

Inhalt

Der Auftakt zum 4. Symphoniekonzert ist der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina gewidmet, die 2025 im Alter von 93 Jahren verstarb. Ihr Märchenpoem ist inspiriert von der Geschichte eines Kreidestücks, das Zahlen und Buchstaben auf die Schultafel schreiben muss, obwohl es davon träumt, Schlösser und Gärten zu malen. Das Märchen erschien Gubaidulina, die lange in der Sowjetunion lebte, als «symbolhaft für das Schicksal eines Künstlers». 1971 komponiert, wurde das Stück erst 1992 – nach dem Zerfall der Sowjetunion – uraufgeführt.

Auch der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch bewegte sich stets im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Freiheit und politischem Druck. Ins Zentrum seiner dramatischen 5. Sinfonie stellte er «den einzelnen Menschen mit all seinen Gefühlen und Zweifeln» und bezeichnete sie als «praktische Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik». Das ironisch-bittere Werk entstand nach der öffentlichen Kritik an Lady Macbeth von Mzensk und wurde 1937 in Leningrad uraufgeführt.

Als starker Kontrast dazwischen steht Wolfgang Amadeus Mozarts Flötenkonzert D-Dur KV 314. Die Bearbeitung eines ursprünglich für Oboe komponierten Konzerts entstand vermutlich im Auftrag des holländischen Flötenliebhabers Ferdinand Dejean. Die Tiroler Flötistin Daniela Koch wird das Werk, das von eleganter Leichtigkeit und durchsichtiger Klangbalance geprägt ist, interpretieren. Die musikalische Leitung liegt in den Händen der international gefragten Dirigentin Anna Skryleva, die 2024 mit dem OPUS KLASSIK Award ausgezeichnet wurde.

Besetzung