6. Symphoniekonzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben, Eine Pause

Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer

  • Donnerstag 8.4.27
    19.30 - 21.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen
  • Freitag 9.4.27

    Hinweis: neue Beginnzeit um 19.30 Uhr

    19.30 - 21.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen

Programm

Jörg Widmann
Con brio – Konzertouvertüre für Orchester

Richard Strauss 
Oboenkonzert D-Dur AV 144 

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Dirigent & Solist

Konrad Zeller © Emanuel Kaser
Ainārs Rubiķis © Janis Porietis

Inhalt

Die Konzertouvertüre Con brio von Jörg Widmann bildet einen schwungvollen Auftakt zum 6. Symphoniekonzert. Das Stück entstand 2008 auf Anregung von Mariss Jansons, der den weltweit gefeierten Klarinettisten und Komponisten um ein Werk mit Bezug auf Beethovens 7. und 8. Sinfonie bat. «Nach respektvollem Zögern» willigte Widmann ein, näherte sich Beethoven jedoch nicht durch direkte Zitate, sondern durch strukturelle und klangliche Verwandtschaft. Der Titel Con brio («lebhaft», «mit Schwung») verweist direkt auf Beethoven, der diese Tempobezeichnung mehrfach verwendete, nicht zuletzt im energiegeladenen Finale seiner 7. Sinfonie A-Dur op. 92, die im zweiten Konzertteil im Mittelpunkt steht. Während Carl Maria von Weber Beethoven für diese Sinfonie am liebsten ins «Irrenhaus» befördert hätte, nannte Richard Wagner sie begeistert «Apotheose des Tanzes» – und tatsächlich ist diese Sinfonie wie keine andere von Beethoven von mitreißenden Tanzrhythmen durchzogen.

Vor der Pause erklingt Richard Strauss’ Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur, eines seiner letzten Werke, 1945 nach Kriegsende in der Schweiz entstanden. In klassischer Form und kammermusikalischer Transparenz verbindet es spätromantische Klangsprache mit einer fast mozartischen Leichtigkeit. Die Oboe, gespielt vom langjährigen Solo-Oboisten des TSOI, Konrad Zeller, tritt dabei als erzählende Stimme in einen fein austarierten Dialog mit dem Orchester, das von Ainārs Rubiķis geleitet wird.

Besetzung