
Ball im Savoy
Operette in drei Akten und einem Vorspiel von Paul Abraham
Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Inhalt
Ein rauschender Abend im Grandhotel, ein Feuerwerk aus Musik und Gefühl: Mit Ball im Savoy schafft Paul Abraham 1932 eine der brillantesten Revueoperetten seiner Zeit. Schillernd, frech und rhythmisch-elektrisierend erzählt das Werk die Geschichte des reichen Adligen Aristide und seiner frisch angetrauten Madeleine, die in einen Strudel aus Missverständnissen, Eifersucht und amourösen Verwicklungen geraten. Maskenspiele, falsche Identitäten und gekränkte Eitelkeiten katalysieren die Geschehnisse, bis sich zeigt, dass Liebe und Vertrauen auch in der Moderne eine zweite Chance verdienen.
Der aus Ungarn stammende Komponist verbindet die Eleganz der klassischen Operette mit dem pulsierenden Klang der Moderne: Charleston, Foxtrott, kosmopolitische Klangfarben und sinfonischer Glanz verschmelzen zu einer Musik, die bis heute mitreißt. Hinter dem Glamour jedoch entfaltet sich ein pointiertes Spiel um Liebe, Vertrauen und die Kunst, Versuchungen zu widerstehen. Für die Neubefragung des Meisterwerks kommt der Regisseur und fünfmalige Preisträger des begehrten BR-Operettenfroschs Christian von Götz erstmals an das Tiroler Landestheater. Gefeiert für seine energiegeladenen, präzise durchkomponierten Inszenierungen, widmet er sich hier dem faszinierenden Kosmos Abrahams. Gemeinsam mit dem Ensemble des TLT lässt von Götz das Savoy in neuem Glanz erstrahlen und zeigt ein Panoptikum aus mondänen Weltenbummler:innen, charmanten Hochstapler:innen und Liebenden, die einen Drahtseilakt zwischen Verwechslung und Versuchung tanzen.


