Kantinengespräche | Zwei Königinnen ohne Krone
In der neuen Folge Kantinengespräche spricht Kulturjournalistin Verena Gruber mit den beiden Schauspielerinnen Sara Nunius und Marion Reiser über die Produktion Maria Stuart von Friedrich Schiller.
«Es geht um Identität.»
«Maria beginnt nicht bei mir, aber sie endet bei mir», sagt Sara Nunius. «Es geht um den Menschen Elisabeth, nicht um die Ikone», sagt Marion Reiser. Die beiden Schauspielerinnen stehen am Tiroler Landestheater als Maria Stuart und Elisabeth I. in Friedrich Schillers Tragödie Maria Stuart auf der Bühne, in der Regie von Bettina Bruinier.
Das Stück erzählt von der schottischen Königin Maria Stuart, die seit neunzehn Jahren in englischer Gefangenschaft sitzt. Das Todesurteil ist gefällt und wartet nur noch auf Elisabeths Unterschrift. Ein einziges Mal begegnen sich die beiden Königinnen, und diese Begegnung entscheidet alles. Am Ende ist Maria tot, und Elisabeth bleibt allein zurück.
Sara Nunius und Marion Reiser sind zu Gast bei Kulturjournalistin Verena Gruber in der neuen Episode des Theaterpodcasts Kantinengespräche. Sie sprechen über Täterinnen und Getriebene, über Schillers großartigen Text, über Menschsein und Identität und darüber, wie sie das heutige Publikum in Schillers Welt holen.
Der Podcast endet wie immer mit dem Kantinengespräch-PING PONG! Eine Frage – 2 Optionen – rasantes Tempo...
...und die Schlussfrage: Was ist Dein Lieblingsort am Landestheater und in Innsbruck?