
Die 1734 uraufgeführte Oper von Händel erzählt die aus der griechischen Mythologie entlehnte Handlung des Orest. Flucht, Fremdenhass und Diktatur sind dabei die zentralen Themen. Die Überschreibung des Komponisten Albrecht Ziepert und der Regisseurin Mirella Weingarten verdeutlicht einmal mehr die große Relevanz dieses Werk bis heute. Der antike Mythos wird zur zeitlosen Parabel über Trauma und Verantwortung und Händels erstaunliche Modernität wird neu erfahrbar.
Video: Felix Gorbach



