Daniel Cohen | © Kaupo Kikkas

Daniel Cohen


Daniel Cohen ist seit 2018 Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt und hat kürzlich seine Amtszeit bis zur Saison 2026/27 verlängert. Höhepunkte in Darmstadt waren Wagners Lohengrin (Regie: Andrea Moses), Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (Dirk Schmeding), Strauss’ Elektra und Bergs Wozzeck (Karsten Wiegand), Verdis Otello (Paul-Georg Dittrich) sowie Bergs Lulu und WagnersTristan und Isolde (Eva-Maria Höckmayr).

Zu den Engagements der Saison 2026/27 zählen Andrea Chénier, Peter Grimes und sinfonische Konzerte in Darmstadt sowie Konzerte an der Opéra de Marseille, mit den Essener Philharmonikern und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Cohen verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit den Berliner Opernhäusern. Nach seiner Tätigkeit als Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin dirigierte er dort zahlreiche Produktionen, zuletzt die Uraufführung von Giorgio Battistellis Il Teorema di Pasolini. Regelmäßig gastiert er außerdem an der Staatsoper Unter den Linden.

Weitere Engagements führten ihn unter anderem zur Canadian Opera Company, zur Israeli Opera, zum Teatro Massimo Palermo, zur Den Norske Opera Oslo und zum Festival della Valle d’Itria.

Im Konzertbereich arbeitete Cohen u. a. mit der Staatskapelle Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem Helsinki Philharmonic Orchestra zusammen.

Der an der Royal Academy of Music ausgebildete Dirigent war Geiger im West-Eastern Divan Orchestra und Assistent von Daniel Barenboim. Prägende Stationen waren zudem das Lucerne Festival Academy Composer Project, wo er unter Boulez’ Anleitung sein Debüt im KKL gab, das Dudamel Fellowship in Los Angeles und das Conductor Fellowship beim Tanglewood Music Festival.