Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 3. Symphoniekonzert © Studio LWZ

3. Symphoniekonzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben, Eine Pause

Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer

  • Donnerstag 14.1.27
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen
  • Freitag 15.1.27

    Hinweis: neue Beginnzeit um 19.30 Uhr

    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen

Programm

Ludwig van Beethoven
Violinkonzert D-Dur op. 61 

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 («Frühlingssinfonie»)

Dirigent & Solist

Vadim Gluzman © Marco Borggreve
Dirigent
Daniel Cohen
Daniel Cohen © Kaupo Kikkas

Inhalt

Im Beethovenjahr 2027 – 200 Jahre nach dem Tod des Komponisten – rücken in dieser Saison mehrere seiner Werke in den Fokus des Konzertprogramms, die seine musikalische Entwicklung eindrucksvoll widerspiegeln.

Beethovens einziges Violinkonzert sprengte die Konventionen seiner Zeit. Statt virtuoser Selbstdarstellung entfaltet sich ein groß dimensionierter sinfonischer Verlauf, in dem das Soloinstrument zunächst fast zurücktritt – etwa im ausgedehnten ersten Satz mit seinem ruhigen Gestus und den späteren lyrischen Höhepunkten des Soloparts. So schuf Beethoven ein Werk, das zwischen Konzert und Sinfonie steht und zugleich zu einem Meilenstein der Gattung wurde. Wenige Jahrzehnte später betrat Robert Schumann die große Bühne der von Beethoven geprägten Sinfonik. Seine «Erste» skizzierte der 30-Jährige 1841 in nur vier Tagen, kurz nach der Hochzeit mit Clara Wieck, getragen von einem «Frühlingsdrang», der ihn zu neuem schöpferischen Ausdruck beflügelte. Mit seinem Erstlingswerk dieser Gattung gelang Schumann nicht etwa ein vorsichtiger Vorstoß, sondern ein selbstbewusster Aufbruch in eine noch von Beethoven dominierte Tradition.

Als Solist ist der in der Ukraine geborene israelische Geiger Vadim Gluzman zu erleben, der ganz besonders für seine differenzierten Beethoven-Interpretationen geschätzt wird. Am Pult begrüßt das TSOI den israelischen Dirigenten und ausgebildeten Geiger Daniel Cohen, der seit 2018 Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt ist.

Besetzung