
© Fabian Chaundy
Stephen Chaundy
Stephen Chaundy wurde in London geboren und hat den Großteil seiner über dreißigjährigen Karriere in Österreich verbracht. 1997 wurde er Mitglied des Tiroler Landestheaters, zwei Jahre später wechselte er in das Ensemble der Volksoper Wien, wo er in sechzehn Spielzeiten in zahlreichen Hauptrollen auftrat.
Sein Repertoire umfasst Oper, Operette und Musical. Besondere Erfolge erzielte er als Candide an der Volksoper Wien, an der Deutschen Oper Berlin sowie im Moskauer Tschaikowsky-Saal, und in der Weltpremiere von Simon Voseceks Opernfassung von Biedermann und die Brandstifter. Für das Festival Retz interpretierte er alle drei Tenorpartien in Brittens Church Parables. Weitere Rollen an der Volksoper beinhalten Don Basilio in Le nozze di Figaro und Alfred in Die Fledermaus.
Von 2015 bis 2019 sang er Henry Higgins in My Fair Lady für die Oper Köln, sowohl in Köln selbst als auch in der Royal Opera Muscat (Oman). Am Theater Magdeburg war er von 2017 bis 2022 regelmäßig zu Gast, u. a. als Robespierre in Dantons Tod, Tassilo in Gräfin Mariza, Dr. Cajus in Falstaff und Bob Boles in Peter Grimes. 2024 debütierte er an der Semperoper Dresden als Mr. Smith in Die kahle Sängerin von Luciano Chailly sowie am Stadttheater Klagenfurt als Staller in Gerd Kührs Stallerhof. Heuer ist er u. a. in Cestis L’Orontea am MusikTheater an der Wien sowie erneut in Die kahle Sängerin und in Missing in Cantu am Tiroler Landestheater zu erleben.
Auch im Konzertfach ist er international gefragt. Er trat mit renommierten Orchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Dutch Radio Philharmonic, dem Hallé Orchestra, dem Philharmonia Orchestra und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich auf. Konzert- und Opernengagements führten ihn u. a. an die Opéra de Monte-Carlo, die Vest Norges Oper Bergen, das Landestheater Linz, den Musikverein Wien, die Queen Elizabeth Hall und das Concertgebouw Amsterdam. Seine Aufnahme von Bernard Rands’ Canti del Sole mit dem BBC National Orchestra of Wales erschien 2019 anlässlich des 85. Geburtstags des Komponisten.
Neben seiner Bühnentätigkeit ist Chaundy ein gefragter Coach für gesungenes Englisch. Er arbeitet regelmäßig mit Theatern wie der Wiener Staatsoper, dem Theater an der Wien und der Neuen Oper Wien zusammen. Außerdem ist er Gastdozent an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) und an der Kunstuniversität Graz (KUG) sowie Gesangslehrer an der J. M. Hauer Musikschule in Wiener Neustadt.
Seine Ausbildung erhielt er am Royal Northern College of Music (als Stipendiat der Peter Moores Foundation), am Welsh College of Music and Drama und an der Accademia Chigiana in Siena bei Carlo Bergonzi. Weitere Lehrer waren Umberto Grilli, John Mitchinson und Nicholas Powell. Seit vielen Jahren arbeitet er mit KS Wicus Slabbert zusammen. Darüber hinaus besitzt er einen M.A. in Italienisch von der Universität Edinburgh.
Sein Repertoire umfasst Oper, Operette und Musical. Besondere Erfolge erzielte er als Candide an der Volksoper Wien, an der Deutschen Oper Berlin sowie im Moskauer Tschaikowsky-Saal, und in der Weltpremiere von Simon Voseceks Opernfassung von Biedermann und die Brandstifter. Für das Festival Retz interpretierte er alle drei Tenorpartien in Brittens Church Parables. Weitere Rollen an der Volksoper beinhalten Don Basilio in Le nozze di Figaro und Alfred in Die Fledermaus.
Von 2015 bis 2019 sang er Henry Higgins in My Fair Lady für die Oper Köln, sowohl in Köln selbst als auch in der Royal Opera Muscat (Oman). Am Theater Magdeburg war er von 2017 bis 2022 regelmäßig zu Gast, u. a. als Robespierre in Dantons Tod, Tassilo in Gräfin Mariza, Dr. Cajus in Falstaff und Bob Boles in Peter Grimes. 2024 debütierte er an der Semperoper Dresden als Mr. Smith in Die kahle Sängerin von Luciano Chailly sowie am Stadttheater Klagenfurt als Staller in Gerd Kührs Stallerhof. Heuer ist er u. a. in Cestis L’Orontea am MusikTheater an der Wien sowie erneut in Die kahle Sängerin und in Missing in Cantu am Tiroler Landestheater zu erleben.
Auch im Konzertfach ist er international gefragt. Er trat mit renommierten Orchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Dutch Radio Philharmonic, dem Hallé Orchestra, dem Philharmonia Orchestra und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich auf. Konzert- und Opernengagements führten ihn u. a. an die Opéra de Monte-Carlo, die Vest Norges Oper Bergen, das Landestheater Linz, den Musikverein Wien, die Queen Elizabeth Hall und das Concertgebouw Amsterdam. Seine Aufnahme von Bernard Rands’ Canti del Sole mit dem BBC National Orchestra of Wales erschien 2019 anlässlich des 85. Geburtstags des Komponisten.
Neben seiner Bühnentätigkeit ist Chaundy ein gefragter Coach für gesungenes Englisch. Er arbeitet regelmäßig mit Theatern wie der Wiener Staatsoper, dem Theater an der Wien und der Neuen Oper Wien zusammen. Außerdem ist er Gastdozent an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) und an der Kunstuniversität Graz (KUG) sowie Gesangslehrer an der J. M. Hauer Musikschule in Wiener Neustadt.
Seine Ausbildung erhielt er am Royal Northern College of Music (als Stipendiat der Peter Moores Foundation), am Welsh College of Music and Drama und an der Accademia Chigiana in Siena bei Carlo Bergonzi. Weitere Lehrer waren Umberto Grilli, John Mitchinson und Nicholas Powell. Seit vielen Jahren arbeitet er mit KS Wicus Slabbert zusammen. Darüber hinaus besitzt er einen M.A. in Italienisch von der Universität Edinburgh.
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