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Zanda Švēde
Seit 2018 ist die lettische Mezzosopranistin Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Im Jahr 2025 wurde sie für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen mit dem Großen Musikpreis Lettlands ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2025/26 war Zanda Švēde an der Oper Frankfurt als Carmen in der gefeierten Inszenierung von Barry Kosky zu erleben. Darüber hinaus gab sie Rollendebüts als Vlasta in Die Passagierin und als Leonardos Frau in Bluthochzeit. Außerdem kehrte sie u. a. an die Lettische Nationaloper und das Lettische Nationalballett zurück, wo sie als Carmen sowie als Suzuki in Madama Butterfly auftrat.
Neben weiteren bedeutenden Rollendebüts an der Oper Frankfurt debütierte sie als Erda in Das Rheingold und Siegfried sowie als Waltraute in Götterdämmerung bei den Tiroler Festspielen Erl, wo sie unter der Leitung von Brigitte Fassbaender im vollständigen Ring-Zyklus mitwirkte.
Zanda Švēde ist außerdem eine international gefragte Konzertsängerin. Zu ihrem Konzertrepertoire zählen u. a. Mahlers Sinfonien Nr. 2 und Nr. 8 sowie Das Lied von der Erde; Beethovens Missa solemnis und die 9. Sinfonie; Wagners Wesendonck-Lieder; Bernsteins Mass; Bruckners Te Deum sowie Schönbergs Gurre-Lieder. Dabei arbeitete sie mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony, dem Los Angeles Philharmonic, der Camerata Salzburg und der Sinfonietta Rīga zusammen.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen Aufführungen von Brahms’ Altrhapsodie sowie die Uraufführung von Eric Montalbettis Fragments pour une messe beim Festival La Chaise-Dieu in Frankreich mit dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester. Darüber hinaus interpretiert sie Mahlers Sinfonie Nr. 2 mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis.
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