Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 2. Symphoniekonzert © Studio LWZ

2. Symphoniekonzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben, Keine Pause

Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer

  • Donnerstag 12.11.26
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen
  • Freitag 13.11.26
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen

Programm

 

Arnold Schönberg 
Verklärte Nacht op. 4 (Fassung für Streichorchester)

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde 

Dirigent & Solist:in

Zanda Svede © Aiga Redmane
Heiko Börner © Heiko Börner
Gerrit Prießnitz © Pálasti Projects Portraits

Inhalt

Im Bewusstsein seines nahenden Todes schuf Gustav Mahler mit Das Lied von der Erde sein nach eigener Aussage persönlichstes Werk. «Ist das überhaupt zum Aushalten?», soll er den vor Ergriffenheit sprachlosen Dirigenten Bruno Walter nach dem Studium der Partitur gefragt haben – bezogen auf die Eindringlichkeit des letzten Satzes mit der Überschrift «Abschied». Die insgesamt sechs Sätze gestaltete Mahler als «Zyklus von Orchesterliedern» nach Texten aus Hans Bethges Die chinesische Flöte. Fernöstlich anmutende Klangfarben und ein prägnantes, pentatonisch gefärbtes Motiv verbinden sich mit einer zutiefst anrührenden Ausdruckswelt, in die TLT-Chefdirigent Gerrit Prießnitz, Mezzosopranistin Zanda Švēde, Tenor Heiko Börner und das TSOI gemeinsam eintauchen.

Als einleitendes Stück ist Mahlers Lied von der Erde ein Werk von Arnold Schönberg vorangestellt, der ein großer Bewunderer Mahlers war und etliche seiner Kompositionen bearbeitete. Verklärte Nacht entstand ursprünglich als Streichsextett und bewegt sich – ähnlich wie Mahlers sinfonischer Liederzyklus – zwischen innerer Unruhe und verklärter Ruhe. Nach der gleichnamigen Dichtung von Richard Dehmel entwarf Schönberg eine musikalische Erzählung von Schuld, Verständnis und Verklärung, die tief in der spätromantischen Klangwelt Gustav Mahlers wurzelt und zugleich über sie hinausweist.

Besetzung