Tiroler Symphonieorchester Innsbruck 1. Symphoniekonzert © Studio LWZ
Konzert

1. Symphoniekonzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Congress Innsbruck, Saal Tirol
Anreise
Dauer wird noch bekannt gegeben, Eine Pause

Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer

  • Donnerstag 15.10.26
    Premiere
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen
  • Freitag 16.10.26

    Hinweis: neue Beginnzeit um 19.30 Uhr

    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol
    Verkaufsstart
    Derzeit exklusiver Vorverkauf für Abonnent:innen und Leopold-Mitglieder. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am 10.6.26.
    Preise €:62 / 53 / 43 / Ermäßigungen

Programm

Georges Bizet/Rodion Shchedrin
Carmen
-Suite für Streicher und Schlaginstrumente 

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Dirigent

Ainārs Rubiķis © Janis Porietis

Inhalt

In Anlehnung an die Musiktheaterpremiere von Bizets Carmen am Tiroler Landestheater greift das erste Symphoniekonzert der Saison eine besondere Verbindung zur Opernbühne auf: So startet das TSOI mit Rodion Shchedrins Carmen-Suite – einer faszinierend modernen Ballettmusik nach Bizet, ausschließlich für Streicher und einen riesigen Schlagzeugapparat.

Shchedrin schrieb die Suite 1967 für seine Frau, die legendäre Primaballerina Maya Plissezkaja, die davon träumte, Carmen zu tanzen. Die Uraufführung am Bolschoi-Theater wurde zum Skandal – ausgelöst durch die als provokant empfundene Verbindung aus sinnlicher Inszenierung und der leidenschaftlich zugespitzten Musik. Die kompromisslose Intensität und rhythmische Schärfe machten das Werk, das bis heute zu den spannendsten Bearbeitungen eines Opernklassikers zählt, weltberühmt.

In eine völlig andere, jedoch nicht weniger packende musikalische Welt führt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, die den Komponisten von einer überraschend ernsten Seite zeigt. Entstanden für die London Philharmonic Society, wollte Dvořák mit diesem Werk bewusst sinfonische Größe beweisen – besonders im Blick auf Brahms, der ihn gleichermaßen beeinflusste und förderte. Statt folkloristischer Leichtigkeit tritt eine düster-dramatische Musik von großer innerer Spannung hervor. Mit ihren abrupten Wendungen und ohne ein sieghaftes Ende wirkt die Sinfonie fast kämpferisch und gewinnt dadurch eine besondere emotionale Tiefe, die sie zu einer seiner stärksten und bewegendsten Sinfonien macht.

Besetzung

Schauen Sie sich an, was Sie alles verpassen könnten