
7. Symphoniekonzert
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Kristall Foyer
Programm
Maurice Ravel
Ma mère l’oye
Claude Debussy
Rhapsodie für Altsaxophon und Orchester
Modest Mussorgski/Maurice Ravel
Bilder einer Ausstellung
Dirigentin & Solistin


Inhalt
Mit Maurice Ravels fantasievollem Orchesterstück Ma mère l’oye («Meine Mutter, die Gans»), zunächst als vierhändiges Klavierstück für Kinder komponiert, öffnet sich zu Beginn des 7. Symphoniekonzerts ein poetischer Märchenkosmos. In Anlehnung an Dornröschen, Der kleine Däumling und Die Schöne und das Biest formte Ravel eine Musik von impressionistischer Leuchtkraft, die zum Träumen einlädt.
Claude Debussys Rhapsodie für Altsaxophon und Orchester knüpft daran an und überrascht mit freiem, fantasievollem Gestus. Dass der Komponist dem von ihm spöttisch als «Rohrblatt-Tier» bezeichneten Saxophon zunächst ratlos gegenüberstand, ist der Musik keineswegs anzuhören – vielmehr besticht sie durch Eleganz und einen Hauch Pariser Nonchalance.
Der Klang des Saxophons führt über Debussy hinaus direkt in die farbenreiche Welt von Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung in der berühmten Orchestrierung von Maurice Ravel. So prägen etwa melancholische Saxophon-Töne die Atmosphäre des Satzes «Das alte Schloss». Ursprünglich als Klavierzyklus entstanden und von Bildern des Malers Viktor Hartmann inspiriert, wirkt das Werk wie ein musikalischer Rundgang durch eine imaginäre Ausstellung.
Mit Asya Fateyeva, die 2025 einen OPUS KLASSIK Award erhielt und mit ihrer Ausdruckskraft sowie stilistischen Vielseitigkeit begeistert, ist eine der führenden Saxophonistinnen ihrer Generation zu Gast. Die Französin Ariane Matiakh, Chefdirigentin der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dirigiert ein von französischer Klangkultur und impressionistischen Einflüssen zeugendes Programm.