© Leon Arévalo
Musiktheater

Un ballo in maschera

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

Libretto von Antonio Somma
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Großes Haus
Anreise
Premiere 26. September 2026
Dauer ca. 2 h 45, Eine Pause

Einführung 20 min vor Vorstellung

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

  • Sonntag 18.10.26

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    19.00 - 21.45 Uhr
    Großes Haus
    Preise €: 62 / 53 / 48 / 42 / 35 / 28 / 21 / 12 / Ermäßigungen
  • Donnerstag 22.10.26

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    19.30 - 22.15 Uhr
    Großes Haus
    Preise €: 59 / 51 / 47 / 41 / 34 / 27 / 21 / 12 / Ermäßigungen
  • Samstag 24.10.26

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    19.00 - 21.45 Uhr
    Großes Haus
    Preise €: 62 / 53 / 48 / 42 / 35 / 28 / 21 / 12 / Ermäßigungen
  • Freitag 20.11.26

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    19.30 - 22.15 Uhr
    Großes Haus
    Preise €: 62 / 53 / 48 / 42 / 35 / 28 / 21 / 12 / Ermäßigungen
  • Sonntag 6.12.26

    frühere Beginnzeit

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    18.00 - 20.45 Uhr
    Großes Haus
    Preise €: 62 / 53 / 48 / 42 / 35 / 28 / 21 / 12 / Ermäßigungen
  • Samstag 9.1.27

    Einführung 20 min vor Vorstellung

    19.00 - 21.45 Uhr
    Großes Haus
    Zum letzten Mal
    Preise €: 62 / 53 / 48 / 42 / 35 / 28 / 21 / 12 / Ermäßigungen

WERKEINFÜHRUNG

Wie stabil sind gesellschaftliche Ordnungen und was bringt ein politisches System ins Wanken? Ist es immer die große Revolution oder kann manchmal etwas Kleines, Persönliches ausreichen? Dramaturgin Johanna Wildling taucht mit Ihnen in Historie, Fakten und Fiktion rund um Un ballo in maschera.

Inhalt

Gesellschaftlicher Glanz, politische Gefahr und verbotene Liebe: Verdis Un ballo in maschera ist ein tödliches Spiel auf offener Bühne. König Gustav III. tanzt maskiert durch eine Welt aus Intrigen, Leidenschaft und Macht, berauscht von seiner vermeintlichen Unantastbarkeit.

Un ballo in maschera gilt innerhalb von Verdis Œuvre als einzigartig in seiner musikalischen Perfektion und zugleich als eine seiner rätselhaftesten Opern. Das Ursprungswerk Gustave von Eugène Scribe bezieht sich auf ein historisches Ereignis: das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. Giuseppe Verdi und Antonio Somma formen aus dem Herrscher eine nahbare, beinahe leichtsinnige Figur, die sich in verbotener Liebe zur Frau seines besten Freundes verliert und dabei die politischen Bedrohungen um sich verdrängt. Während sich die Verschwörer formieren und die Wahrsagerin Ulrika den nahen Tod Gustavs prophezeit, verschwimmen die Grenzen zwischen öffentlicher Verantwortung und privatem Begehren. Doch der sich in Sicherheit wähnende Souverän sehnt nur den Moment herbei, seine geliebte Amelia wiederzusehen: den Maskenball.

Verdis Musik verleiht diesem Spannungsfeld eine atemberaubende Dramaturgie: Schwelgerische Liebesmelodien treffen auf brodelnde Unruhe, höfische Leichtigkeit auf düstere Vorahnung. So wird der Maskenball zum Sinnbild einer Gesellschaft, die sich im Glanz des Wohlstands in Sicherheit wiegt und gerade deshalb dem Untergang entgegentaumelt. Die szenische Umsetzung dieses gefährlich-verführerischen Stoffes übernimmt Jasmina Hadžiahmetović.

Weitere Infos

Besetzung

Musikalische Leitung Chenglin Li
Gustavo Kazuki Yoshida
Renato Önay Köse
Silvano / Cristiano Jacob Phillips
Samuel / Graf Ribbing Oliver Sailer
Tom / Graf Horn Johannes Maria Wimmer
Ein Richter / Ein Diener Amelias William Blake

Insights

  • Kazuki Yoshida (Gustavo), Anastasia Lerman (Oscar)
    Un ballo in maschera | Offizieller Trailer
    video
  • Liebe, Intrige, Verrat bei «Un ballo in maschera»
    blogartikel
  • Bühnenbildner Jan Freese
    «Un ballo in maschera» Bühnenbildner Jan Freese im Gespräch
    blogartikel

Unter der Leitung von Stephan Zilias klang das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck schlichtweg grandios. [...] Kazuki Yoshida als Gustavo ist ein Ereignis, dieser Sänger beeindruckt durch seine enorme Präsenz und sein glaubwürdiges Spiel.

Bariton Önay Köse verleiht dem (vermeintlich) Betrogenen eine beeindruckende stimmliche Wucht, für die er im dritten Akt Jubelrufe und lauten Zwischenapplaus vom Publikum erntet. Auch Viktorija Kaminskaite überzeugt als Amelia.

Schauen Sie sich an, was Sie alles verpassen könnten