Musiktheater
Die Ausflüge des Herrn Brouček
Oper in zwei Teilen von Leoš Janáček
Libretto von Leoš Janáček nach dem Buch von Svatopluk Čech
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Großes Haus
Anreise
Premiere
02. November 2025
Dauer
ca. 2 h 30, Eine Pause
Einführung 20 min vor Vorstellungsbeginn
Eine Pause nach dem 1. Teil nach 1 h 5
Inhalt
Auf gleich zwei fantastische Reisen macht sich der größenwahnsinnig- spießige Hausbesitzer Brouček (auf Deutsch Käfer): Zunächst auf den von einer Künstler:innenkolonie bewohnten Mond und dann ins mittelalterliche Prag, wo er mit den Hussiten gegen die Kreuzritter in den Krieg ziehen soll.
Mit Die Ausflüge des Herrn Brouček schuf der tschechische Komponist Leoš Janáček 1920 eine Oper, die scharfzüngige Gesellschaftskritik und eine humorvolle Auseinandersetzung mit den ganz persönlichen Sehnsüchten des Menschen vereint. Der literarisch versierte Komponist, der mit seinen selbst verfassten Libretti immer am zufriedensten war, lässt basierend auf zwei Erzählungen des tschechischen Autors Svatopluk Čech Welten, die jenseits der kleinbürgerlichen Vorstellungskraft liegen, aufeinanderprallen.
Die Musik ist dabei ebenso schillernd und facettenreich wie die Handlung selbst. Janáčeks ureigene Opernpoetik, oszillierend zwischen Romantik und Realismus, verwandelt die sozialkritische Satire in atmosphärische und dynamische Musikdramatik. Die vor zauberhafter Fantasie nur so sprühende Opernrarität bringt das Team um Regisseur Tobias Ribitzki, dessen Falstaff-Inszenierung zuletzt bei Publikum und Presse für Furore sorgte, auf die Bühne.
Mit Die Ausflüge des Herrn Brouček schuf der tschechische Komponist Leoš Janáček 1920 eine Oper, die scharfzüngige Gesellschaftskritik und eine humorvolle Auseinandersetzung mit den ganz persönlichen Sehnsüchten des Menschen vereint. Der literarisch versierte Komponist, der mit seinen selbst verfassten Libretti immer am zufriedensten war, lässt basierend auf zwei Erzählungen des tschechischen Autors Svatopluk Čech Welten, die jenseits der kleinbürgerlichen Vorstellungskraft liegen, aufeinanderprallen.
Die Musik ist dabei ebenso schillernd und facettenreich wie die Handlung selbst. Janáčeks ureigene Opernpoetik, oszillierend zwischen Romantik und Realismus, verwandelt die sozialkritische Satire in atmosphärische und dynamische Musikdramatik. Die vor zauberhafter Fantasie nur so sprühende Opernrarität bringt das Team um Regisseur Tobias Ribitzki, dessen Falstaff-Inszenierung zuletzt bei Publikum und Presse für Furore sorgte, auf die Bühne.
Besetzung
Video
Paul Barritt
Dramaturgie
Diana Merkel
Brouček
Florian Stern, Paul Curievici
Mazal / Sternfried / Peter
Alexey Sayapin
Sakristan / Mondkristan / Domšik
Marcel Brunner
Malinka / Etherea / Kunka
Hazel Neighbour
Würfl / Zauberlicht / Schöffe
Erwin Belakowitsch, Alec Avedissian
Piccolo / Wunderkind / Student
Anastasia Lerman
Kedruta
Abongile Fumba
Komponist / Harfenklang / Miroslav der Goldschmied
William Blake, Junghwan Lee
Maler / Farbenspiel / Vojta
Esewu Nobela, Michael Gann
Dichter / Wolkengrau / Vacek
Qi Wang
Orchester
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Extrachor
Extrachor des Tiroler Landestheaters