Symphoniekonzert

5. Symphonie­konzert

14. und 15. März 2019

Saal Tirol

Konzerteinführung um 19.15 Uhr im Foyer

Inhalt

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)

Elegie aus der Suite für Orchester Nr. 3 G-Dur op. 55

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Symphonie Nr. 2 c-Moll op. 17

 

GROSSE EMOTIONEN

In einem ungewohnten Rausch von Glücksgefühlen schrieb Tschaikowski am Genfer See sein Konzert für Violine und Orchester nieder, das „pure Lebensfreude“ ausdrücken sollte. Als Solistin des Abends wird sich Konzertmeisterin Annedore Oberborbeck ganz der Gefühlswelt und den technischen Raffinessen des in jeder Hinsicht hochanspruchsvollen Werkes hingeben.
Wie viele Komponisten seiner Heimat liebte auch Tschaikowski die russische Folklore und wurde von den einfachen Melodien zu großen Werken angeregt. Bei seiner 2. Symphonie wurde er von Bauernliedern inspiriert, die ihn während eines Besuchs in Kamenka bei Kiev faszinierten. Für das Hauptthema des Finales verwendete er die Melodie des Liedes Der Storch.
In Tschaikowskis dritter Orchestersuite klingen sowohl glanzvolle als auch düstere Töne bis hin zu Trauermotiven an. Mit dem ersten Satz, der Elegie aus der Suite für Orchester Nr. 3, wird der aus Moskau stammende Dirigent Dmitri Jurowski, der seit 2011 künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Moskauer Symphonieorchesters Russian Philharmonic ist, das russische Programm eröffnen.
Jurowski übernimmt damit das ursprünglich im 5. Symphoniekonzert angedachte „Carte-Blanche“-Programm für den zukünftigen Chefdirigenten Kerem Hasan, der sich an anderer Stelle mit einem großen Konzertprogramm vorstellen wird.